Beide Wildeshauser Vertreter erreichen Zwischenrunde beim Barmer-GEK-Cup

Note eins für Schul-Fußballer

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Das Gymnasium Wildeshausen (rote Trikots) erreichte gestern ohne Punktverlust und Gegentor die nächste Runde.

Wildeshausen - So kann es für die Fußballer des Wildeshauser Gymnasiums und der Realschule weitergehen. Bei der 15. Auflage des Barmer-GEK-Cups zeigten beide Vertretungen gestern in Ahlhorn ansprechende Leistungen und erreichten die Zwischenrunde in Cloppenburg. Dort geht es bereits am Freitag um den Einzug in das Finale.

Besonders das Gymnasium Wildeshausen glänzte mit starkem Offensivfußball, vielen gelungenen Kombinationen und wurde völlig zurecht ungeschlagener Gruppensieger. Gegen das Team der Ahlhorner Graf-von-Zeppelin-Schule siegte die Elf von Betreuer Carsten Thienemann zum Auftakt mit 2:0. Es folgten weitere Erfolge gegen die Oberschule Ganderkesee (3:0) sowie gegen die Wardenburger IGS Am Everkamp (6:0). „Die Jungs spielen guten Fußball“, war Thienemann voll des Lobes. „Allerdings war das Erreichen der Zwischenrunde schon unser Ziel.“ Ob es aber auch mit dem Finale klappt, bleibt abzuwarten. Denn in Cloppenburg werden die Gymnasiasten der Sekundarstufe I sicherlich stärker gefordert werden. Dort wird die Finalpaarung in zwei Gruppen ausgespielt. Die jeweiligen Sieger treffen im Endspiel am Sonntag, 11. Oktober, um 12.45 Uhr aufeinander – und zwar im Vorfeld des Regionalliga-Derbys zwischen dem VfB Oldenburg und dem BV Cloppenburg.

Spannender machten es übrigens die Wildeshauser Realschüler. Nach einem deutlichen 5:0-Sieg gegen das Ahlhorner Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium hätte der Elf um Trainer Thorsten Plogmann bereits ein Unentschieden gegen die Oberschule Hude zum Gruppensieg gereicht. Es setzte allerdings eine knappe 0:1-Niederlage. So mussten die Wildeshauser Realschüler ins Elfmeterschießen. Dort bewiesen sie Nervenstärke und sicherten sich durch ein 3:2 gegen die Graf-von-Zeppelin-Schule das letzte der drei Tickets für die Zwischenrunde. „Das ist für uns ein riesiger Erfolg, zumal wir zuletzt immer knapp gescheitert waren“, kommentierte Plogmann.

Turnierleiter Johann de Vries von der Landesschulbehörde zog ein positives Fazit: „Die Spiele sind auf einem ordentlichen Niveau abgelaufen. Da waren einige gute Fußballer aus der Landesliga und sogar höher dabei. Das Potenzial an den Schulen ist vorhanden, es muss nur abgerufen werden.“

lka

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