Organisatoren halten zunächst am Konzept mit 3G-Regeln fest

Bei 2G-Regel Weihnachtsmarkt nur auf dem Marktplatz

Glühwein soll es auf jeden Fall geben: Die Organisatoren halten vorerst am Wildeshauser Weihnachtsmarkt fest.
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Glühwein soll es auf jeden Fall geben: Die Organisatoren halten vorerst am Wildeshauser Weihnachtsmarkt fest.

Wildeshausen – Die Vorzeichen für einen Weihnachtsmarkt in Wildeshausen sind angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen denkbar schlecht. Die Städte Cloppenburg und Diepholz sowie die Gemeinde Hatten, Harpstedt und Neerstedt haben ihre Veranstaltungen bereits abgesagt. Am Donnerstag folgte die Diakonie Himmelsthür mit der Nachricht, dass kein Markt stattfinden kann.

In Wildeshausen hält Organisator Frank Stauga zusammen mit dem Stadtmarketing erst einmal am Plan fest, ab dem 10. Dezember einen Markt auszurichten. „Wir haben mit den Ausstellern telefoniert und ein positives Signal gegeben“, berichtete Stauga. Die Anbieter benötigten schließlich ein klares Signal und alle hätten ihm gegenüber deutlich gemacht, dass sie gerne nach Wildeshausen kommen wollen.

Was den Aufbau der Buden betrifft, kann Stauga noch ganz entspannt bleiben. Die Holzhütten gehören ihm, sodass er sie nach Bedarf aufbauen oder wieder entfernen kann. Nach aktueller Lage plant der Gastronom weiter einen Mittelaltermarkt vom 10. bis zum 12. Dezember vor der Alexanderkirche. Die Budenstadt auf dem Marktplatz soll dann bis zum 21. Dezember aufgebaut bleiben. Weiterhin ist der Besuch unter Beachtung der 3G-Regel möglich. Es gibt keine Eingangskontrollen. Wer an einem Stand etwas zu Trinken oder zu Essen bestellt, muss nachweisen, dass er von Corona genesen, gegen Corona geimpft oder auf Corona getestet ist. „Dann erhält er ein nicht kopierbares Band und kann anschließend weiter bestellen“, kündigte Stauga an. An den Buden könnten Schutzvorrichtungen mit Plexiglas installiert werden.

Bei 2G gibt es keinen Mittelaltermarkt

Sollte die Einhaltung der 2G-Regel (geimpft oder genesen) vonnöten sein, muss laut Stauga der Mittelaltermarkt ausfallen. Auch für den Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus hätte das Konsequenzen. „Die Buden, an denen ein Verzehr möglich ist, müssten dann einen gesonderten Zugang haben“, sagte Stauga. Buden, an denen Lose oder Kunsthandwerk verkauft werden, blieben außerhalb dieses Bereiches.

„Das wäre eine Notlösung“, so Stauga. In jedem Falle wolle er den Wildeshausern und Gästen die Möglichkeit bieten, auf dem Marktplatz einen Glühwein und eine Bratwurst genießen zu können. Vorausgesetzt, das Gesundheitsamt lässt es zu.  

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