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Beat- & Brassband Wildeshausen gewinnt neue Mitglieder

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Von: Ove Bornholt

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Engagiert im Spielmannszug: Vorsitzender Jens Kuraschinski (links) sowie der technische Leiter und Tambourmajor Jens Hoffmann (rechts) mit den Geehrten Peter Petersen (von links), Hans-Hermann Kramer, Hartmut Posenauer und Thomas Schwoll.
Engagiert im Spielmannszug: Vorsitzender Jens Kuraschinski (links) sowie der technische Leiter und Tambourmajor Jens Hoffmann (rechts) mit den Geehrten Peter Petersen (von links), Hans-Hermann Kramer, Hartmut Posenauer und Thomas Schwoll. © Verein

Die zum Spielmannszug Wildeshausen gehörende Beat- & Brassband hat zur Freude aller neue Mitglieder gewonnen. Und beim Winterfest gab es Ehrungen für verdiente Mitglieder.

Wildeshausen – Vor einem Jahr stand es nicht so gut um die Beat- & Brassband Wildeshausen, die damals nur noch 13 aktive Mitglieder hatte. Infolge der Corona-Einschränkungen hatte sich die Zahl der Mitglieder immer weiter verringert. Inzwischen ist der Bestand allerdings wieder auf 20 Musiker gewachsen, wie der Vorsitzende des Spielmannszugs Wildeshausen, Jens Kuraschinski, im Nachgang des Winterfests am Wochenende berichtete. Am Samstag hatte der Verein zahlreiche verdiente Mitglieder geehrt. Die Beat- & und Brassband gehört zum Spielmannszug-Verein.

„Es ist gelungen, teils ehemalige Mitglieder wieder zu gewinnen“, freute sich Kuraschinski. Und es seien drei Trompeter in der Ausbildung. Beim Spielmannszug sehe die Lage „auch recht gut“ aus. Elf Musiker seien in der Ausbildung: fünf Trompeter, vier Flötisten und zwei bei der Lyra, dabei handelt es sich um das Glockenspiel, das vorangetragen wird.

Pfingstfest als Standortvorteil

Dass mehr Aktive mitmachen, liegt laut Kuraschinski auch am Gildefest. „Nach Pfingsten kommen immer viele Interessierte“, berichtete er. Damit sei Wildeshausen allerdings eine Ausnahme, denn in Spielmannszügen in anderen Gegenden gebe es teils erhebliche Probleme. Die Mannstärke sei dort erheblich dezimiert. „Das merkt man an den vielen Buchungsanfragen aus dem Umland, die wir dieses Jahr hatten. Wir hätten deutlich mehr Auftritte absolvieren können“, so der Vorsitzende.

Beim Winterfest im Wildeshauser Tanzzentrum präsentierte Kuraschinski einen Rückblick. Der Spielmannszug hatte dieses Jahr 34 Einsätze, bei der Beat- & Brassband waren es 26 Auftritte. Höhepunkte seien wieder das Gildefest in Wildeshausen und im Juli die Teilnahme am Jubiläumsschützenfest in Löningen gewesen.

Hartmut Posenauer bringt es auf 2 000 Einsätze

Geehrt wurde Hartmut Posenauer. Er gehört dem Verein seit 1967 an und machte dieses Jahr seine 2 000 Auftritte voll. 1 000 Einsätze erreichte Claus Meier. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurde Hans-Hermann Kramer besonders ausgezeichnet. 25 Jahre aktiv dabei sind Thomas Schwoll und Jörn Büscherhoff.

Besondere Erwähnung fand noch einmal die Verleihung des Verdienstordens an Peter Petersen, der ihm bereits im April während der Jahreshauptversammlung für besonderes Engagement und Einsatz für den Verein überreicht worden war. Nach Beendigung des offiziellen Teils gab der Vorsitzende die Tanzfläche frei, und es konnte erstmals nach einer zweijährigen Pause aufgrund der Corona-Pandemie bis in die frühen Morgenstunden gefeiert und getanzt werden.

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