CDU beantragt Baubeginn im Jahr 2016

Entlastungsstraße in drei Schritten?

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Noch Sackgasse, bald Entlastungsstraße: „An der Reithwiese“?

Wildeshausen - Der Baufortschritt im Westen der Stadt hat alle Beteiligten positiv überrascht. In kurzer Zeit wurden viele Grundstücke im Baugebiet „Vor Bargloy“ verkauft und bereits bebaut, so dass nach Möglichkeit schon bald entlang des Bargloyer Weges ein neues Baugebiet ausgewiesen werden soll. Das hat jedoch Konsequenzen für den Verkehr, denen die Politik nach Ansicht der CDU im Rat möglichst schnell Rechnung tragen muss.

So beantragte Fraktionsvorsitzender Wolfgang Sasse das Vorziehen des Endausbaus der Wohnstraßen mit Nebenanlagen und Beleuchtung im Gebiet „Vor Bargloy“, da die Grundstücke nicht wie in der mittelfristigen Planung über einen Zeitraum von mehreren Jahren, sondern überwiegend schon in 2104 verkauft und bis 2015 bebaut wurden. So sollen die Kosten von 350000 Euro für den Straßenausbau „Am Fuchsbau“ bereits in den Haushalt für das Jahr 2016 aufgenommen werden, zumal die für 2017 erwarteten Einnahmen bereits im vergangenen Jahr kassenwirksam geworden sind. Zudem soll der Rest des ersten Bauabschnitts (Lupinen- und Fliederstraße sowie „Am Rapsacker“) mit Kosten in Höhe von 550000 Euro von 2018 auf 2017 vorgezogen werden.

Dringend erforderlich ist nach Einschätzung der Christdemokraten auch das Vorziehen der Planung und des Endausbaus der vorgesehenen Entlastungsstraße in drei Abschnitten. Der erste Abschnitt sollte 2016 von der Visbeker Straße zum Bargloyer Weg geführt werden.

Im zweiten Abschnitt würde eine Verbindung vom Bargloyer Weg zur Verlängerung der Straße „An der Reithwiese“ bei Famila erfolgen, um dann schließlich im Jahr 2018 die Fortführung zur Ahlhorner Straße und damit den Lückenschluss durchzuführen.

„Die Notwendigkeit für eine Entlastungsstraße, auch zur Erschließung des Wohngebietes, wurde durch die Planer ermittelt“, so Sasse. „Die aktuelle und noch wachsende Verkehrsbelastung am Westring erfordert dringenden Handlungsbedarf. Durch die Straße wird der Zielverkehr vom Durchfahrtverkehr im Bereich der Supermarktmeile getrennt.“

dr

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