Geschwindigkeitsbegrenzungen bleiben

A 1-Baustelle: Jetzt wird abgebaut

Baustelle auf der Autobahn 1
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Austausch von 60 Betondeckenfeldern: Danach soll die A 1 wieder freigegeben werden.

Wildeshausen – Nanu, reißen die Bauarbeiter die frisch sanierte Autobahn schon wieder auf? Das mag manch ein Fahrer auf dem Teilstück der A 1 zwischen Groß Ippener und Wildeshausen in Fahrtrichtung Wildeshausen-Nord denken, weil dort am Ende der Baustelle schon wieder einige Betondeckenfelder erneuert werden.

„Nein, das ist ein Stück der alten Strecke“, klärt Horst Dietz, Leiter der Autbahnmeisterei Wildeshausen, auf. „Und zwar 60 Betondeckenplatten des 250 Meter langen Bereiches, in dem die Spurenwährend der Bauarbeiten verschwenkt wurden.“ Hier hätten die Experten festgestellt, dass die alte Fahrbahn der extremen Belastung nicht mehr standgehalten hat.

Lampen und Schilder werden entfernt

„Die Arbeiten sind aber mit Sicherheit in der nächsten Wochen beendet“, versichert Dietz. Dann endlich würde auch die komplette Baustellenmaßnahmen abgeschlossen. „Wir müssen noch einige Lampen und Schilder sowie Fahrbahnwände beseitigen. Außerdem muss die alte gelbe Markierung entfernt werden.“

Die Hoffnung von Autofahrern, dass sie dann endlich wieder nach Herzenslust auf das Gaspedal treten können, erfüllt sich allerdings nur auf der Richtungsfahrbahn Osnabrück. Die Strecke war bereits im Jahr 2019 saniert worden und dürfte dann frei befahrbar sein. Auf der Richtungsfahrbahn Bremen heißt es jedoch noch bis ins neue Jahr bis kurz hinter dem Rastplatz Delmetal, Tempo 80 einzuhalten. Die Fahrbahndecke ist so neu, dass es noch an Griffigkeit fehlt. Nach Angaben von Dietz muss nach nach rund sechs Wochen mit einem speziellen Fahrzeug der SCRIM-Wert (Sidewayforce Coefficient Routine Investigation Machine) ermittelt werden. Sollte der im neuen Jahr passen, wird die Geschwindigkeitbegrenzung aufgehoben.

Zwei Jahre mit Baustellen

Hinter den Benutzern der Autobahn zwischen Wildeshausen und dem Autobahndreieck Stuhr liegt dann eine rund zweijährige Zeit, in der sie viel Geduld aufbringen mussten. Der Grund für die Baumaßnahmen auf der A 1 war immer der gleiche: Wegen der hohen Belastung der Strecke waren die Betondeckenfelder so kaputt, dass auch ein Austausch keinen Sinn mehr machte. Deshalb wurden nacheinander jeweils 3,5 Autobahnkilometer in beiden Richtungen komplett gesperrt und 31 500 Quadratmeter Fläche mit einer neuen Betonschicht versehen. Dazu wurde der Verkehr einer „4+0“-Regelung unterworfen. Das heißt, in beiden Richtungen wurden die Fahrzeuge zweispurig an der Baustelle vorbeigeführt. Dafür entfiel jeweils der Standstreifen.

Die Maßnahme hat sich bewährt. Es kam nur selten zu Staus. Allerdings gab es mehrere schwere Unfälle, weil insbesondere Lastwagen auf haltende Fahrzeuge aufgefahren waren.

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