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Baugenehmigung für Kunstrasenplatz im Krandel

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Von: Dierk Rohdenburg

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Plan für den Krandel: Der Kunstrasenplatz soll in der Nähe der Skateranlage gebaut werden.
Plan für den Krandel: Der Kunstrasenplatz soll in der Nähe der Skateranlage gebaut werden. © VFL

Wildeshausen – Der VfL Wittekind Wildeshausen hat eine nächste Etappe auf dem Weg zum Bau eines Kunstrasenplatzes im Krandel zurückgelegt. Matthias Ruhle, verantwortlicher Projektleiter beim VfL, teilte auf Nachfrage mit, dass nun die Baugenehmigung vorliegt.

Der Kunstrasen soll im Bereich der Nebenplätze angelegt werden. Es handelt sich um den Platz 2, der sich in der Nähe der Skateranlage befindet. Ziel soll es sein, den Fußballspielern ganzjährige Aktivitäten zu ermöglichen, da dort auch eine neue Flutlichtanlage installiert worden ist. Derzeit sind die Plätze im Krandel gerade in der Winterzeit oft wochenlang nicht bespielbar.

Unklar ist allerdings noch, wann der Platz gebaut werden kann und wie die Finanzierung erfolgt. Der VfL Wittekind veranschlagt mittlerweile Kosten in Höhe von bis zu 900.000 Euro. Vor einem Jahr war man laut Ruhle noch von 750.000 Euro ausgegangen. Nach Berechnungen eines Planungsbüros kommt man damit aber nicht hin.

Zusage des Landessportbundes noch nicht da

Die hohen Kosten waren auch der Grund, warum das Projekt, das seit einigen Jahren gewünscht ist, zunächst nicht weiter verfolgt wurde. Da aber mehrere Unternehmer aus Wildeshausen vor gut einem Jahr ihre finanzielle Unterstützung signalisiert hatten, befasste sich die Politik erneut mit den Planungen. Der Krandelverwaltung und dem VfL Wittekind wurde vom Rat signalisiert, 300.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Eine förmliche Zusage gibt es aber noch nicht und kann auch erst im Rahmen des Haushaltes für das Jahr 2023 erfolgen. Das positive Signal der Stadt war jedoch die Voraussetzung für den Verein, einen Antrag auf die maximale Förderung von 100.000 Euro beim Landessportbund (LSB) zu stellen. Die Zusage ist noch nicht erfolgt. Der Landkreis würde bei einer Förderung durch den LSB ebenfalls 100.000 Euro beisteuern, 150.000 Euro kommen von Wildeshauser Unternehmern. Den Rest muss der Verein aus seinen Rücklagen und Spenden begleichen oder einen Kredit aufnehmen.

Ruhle geht fest davon aus, dass die Stadt die 300.000 Euro übernimmt. „Wir haben bereits 75.000 Euro für die neue Flutlichtanlage bezahlt“, bilanziert er und sieht das als Vorleistung des Vereins. Klar ist schon jetzt, dass der Platz mit Quarzsand bestückt wird. Das ist im Vergleich zu Kunststoffgranulat deutlich umweltfreundlicher.

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