Stadt muss Planung überarbeiten

Bargloyer Weg: Inseln sollen weg und neue Ampeln her

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Nicht ungefährlich: Vor Schulbeginn und nach Schulschluss queren einige Radfahrer den Westring.

Wildeshausen - Gute Nachricht für alle Schüler sowie Rad- und Autofahrer, die täglich in Höhe des Bargloyer Weges in Wildeshausen den Westring queren müssen: Voraussichtlich bis zum Sommer wird dort eine Lichtsignalanlage installiert, die als Dauerampel den Verkehr in diesem Bereich regeln soll.

Allerdings ist die Entscheidung, eine derartige Anlage zu bewilligen, nicht aufgrund der aktuellen Querungszahlen gefallen. „Wir sind froh, dass die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg und das Straßenverkehrsamt des Landkreises das aufgrund der zu erwartenden Zahlen bewilligt hat“, so Wildeshausens Baudezernent Manfred Meyer.

Wie berichtet, hatte der Bauausschuss von Wildeshausen bereits vor einem Jahr eine Maßnahme empfohlen. Die Stadtverwaltung hatte schon eine Planung erstellt. Doch von den übergeordneten Behörden gab es einigen Klärungsbedarf und den Wunsch, noch einmal die Verkehrsteilnehmer zu zählen. Nun ist klar, dass die Stadt neu planen muss. Unter anderem müssen die Verkehrsinseln in der Einmündung des Bargloyer Weges und der Bargloyer Straße entfernt werden, um die Abbiegevorgänge zu vereinfachen. In diesem Zusammenhang sollen die Nebenanlagen des Bargloyer Weges deutlich breiter und die Fahrbahn verengt werden.

Die Verkehrsinseln müssen entfernt sein, bevor eine Ampelanlage installiert werden kann.

„Diese Planung erstellen wir selbst“, betont Meyer. Der Entwurf gehe dann an den Landkreis als Straßenverkehrsbehörde und danach zur Landesbehörde in Oldenburg, da es sich beim Westring um eine Landesstraße handelt. Die Lichtsignalanlage wird zwar vom Landkreis angeordnet, die Realisierung liegt aber bei der Landesbehörde.

Aller Voraussicht nach übernimmt die Stadt jedoch die Aufgabe, schließt eine Kreuzungsvereinbarung und kann danach die Kosten der Maßnahme prozentual in Rechnung stellen. Im günstigesten Fall ergeht die Anordnung in rund vier Wochen. Anschließend schreibt die Stadt die Baumaßnahme aus und hofft auf Firmen, die eine schnelle Umsetzung garantieren können.

Meyer geht davon aus, dass die Dauerampel mit einer Steuerung versehen wird, damit sie immer nur nach Bedarf umschaltet. Damit kann vermieden werden, dass Autofahrer auf dem Westring mitten in der Nacht für längere Zeit vor einer roten Ampel stehen, obwohl es gar keinen Querungsverkehr gibt. - dr

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