Sven Morscheck veröffentlicht „Sunshine-Horror auf Ibiza“

Wildeshauser produziert drittes Hörspiel mit Karl Dall

Die Arbeit mit Karl Dall hat Sven Morscheck im Studio viel Spaß gemacht: „Er ist ein sehr angenehmer, netter Mensch und immer gut drauf.“
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Die Arbeit mit Karl Dall hat Sven Morscheck im Studio viel Spaß gemacht: „Er ist ein sehr angenehmer, netter Mensch und immer gut drauf.“

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Kann der Horror auf der Urlaubsinsel Ibiza aufgeklärt werden? Können die Urlauber wieder frohen Mutes auf die Straße gehen?

Diese Fragen stellen sich bei dem Titel des dritten Teils der Hörspielreihe „Blockbuster für die Ohren“ vom Wildeshauser Autor und Regisseur Sven Morscheck (43). Denn der Titel lautet „Sunshine-Horror auf Ibiza“ und folgt den Hörspielen „Kohltour der reitenden Leichen“ und „Ponyhof der Kannibalen“.

Ein echter „Knaller“ dürfte die Tatsache sein, dass Morscheck keinen Geringeren als Karl Dall für sein Hörspiel als Sprecher gewinnen konnte. „Ja, da habe ich wirklich Glück gehabt“, so der Autor. Ferner wirken unter anderem Marc Schülert, Detlef Tams, Katharina von Daake, Alianne Diehl, Patrick Giese und Katja Kessler mit. Für die musikalische Untermalung sorgt auch jetzt wieder Tom Steinbrecher.

Sofort an Karl-Dall-Film gedacht

Aber wie und warum kommt ein Hörspiel-Autor gerade auf Karl Dall? „Als ich mir überlegt habe, das Geschehen auf Ibiza spielen zu lassen, fiel mir sofort ein Film aus den 80er-Jahren ein. In „Sunshine-Reggae auf Ibiza“ hat Karl Dall mitgewirkt. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass ich damals als junger Bursche sehr beeindruckt war, barbusige Frauen über die Leinwand huschen zu sehen“, so Morscheck.

Kurzerhand habe er sich überlegt, Kontakt mit Dall aufzunehmen: „Ich bin ja schon etwas länger in der Filmszene unterwegs. Da weiß ich, wen ich anrufen muss, um einen solchen Kontakt herstellen zu können.“ Er sei schon ein bisschen verwundert gewesen, dass Dall umgehend auf seine Mail geantwortet habe: „Er hat sofort Interesse gezeigt. Als er dann das Dialogbuch gelesen hatte, war klar, dass er mitmacht.“ Es sei deutlich geworden, dass sich der Sprecher mit dem Inhalt der Geschichte identifizieren kann: „Ansonsten würden die Leute sich nicht bereit erklären, dabei mitzuwirken.“

Er habe Dall als einen sehr umgänglichen und netten Menschen kennengelernt: „Wir waren bereits im Studio von Kristian Vogelberg in Colnrade und haben seine Sequenzen eingesprochen. Während des ganzen Tages herrschte eine eher familiäre Atmosphäre. Karl Dall spricht einen Privatdetektiv, der zur Lösung des Falles beitragen möchte.“

„Ich möchte Kontrapunkte setzen“

Aber wie kommt ein Autor darauf, die Gesichte auf der Sonneninsel spielen zu lassen? „Ich bin schon auf Ibiza gewesen. Es ist eine tolle Insel mit netten Menschen, die rund um die Uhr gute Laune verbreiten.“ Da hab er sich gedacht, dass das ein perfektes Setting für einen amüsanten Gruselspaß sein könnte: „Ich liebe Kontrapunkte. Und einen solchen möchte ich mit dem Hörspiel setzen. Auf einer Insel, auf der im Sommer in der Tat die größten DJs überhaupt auflegen.

Rund drei Monate hat Morscheck an dem Dialogbuch geschrieben, bis es richtig rund gewesen ist: Da ist die Journalistin Sonja Feyer, die eine Einladung für ein Exklusivinterview mit dem Gummipuppenfabrikanten Breem Hendriksen nach Ibiza erhält. Aber sie ahnt nicht, dass sie unter der sengenden Sonne der Insel das blanke Grauen erwartet. 

Aber welche Rolle spielt der ehemalige Tennisprofi und jetzige Discobetreiber Pepe Gonzales? Als Star-DJ David Moretta zu seiner glamourösen „Suck me, I‘m famous“-Party einlädt, überschlagen sich die Ereignisse und Ibiza droht ein blutiges Inferno. „Mehr soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden“, so Morscheck.

Thriller in Arbeit

Parallel zum Hörspiel schreibt der Wildeshauser derzeit an einem Thriller, der schon zur Hälfte fertig ist: „Durch meine Hörspiele ist ein renommierter Publikumsverlag auf mich aufmerksam geworden. Für den soll ich dieses Buch schreiben. Es wird rund 300 Seiten stark sein.“ 

Natürlich wolle er zum Inhalt noch nichts ausplaudern: „Das Buch soll jedoch nach Möglichkeit schon im Oktober auf der Buchmesse in Frankfurt vorgestellt werden. Ich war schon sehr positiv überrascht, dass ich von einem Verleger ein solches Angebot bekommen habe.“

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