Baptisten wollen helfen und suchen Spenden

Geschirrstube und Holzwerkstatt öffnen

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Freuen sich auf die Geschirrstube (v.l.): Rainer Brokate, Maria Schütte, Esther Barth und Kreszentia Flauger.

Wildeshausen - Die Hilfe für anerkannte Asylbewerber und weitere bedürftige Menschen in der Kreisstadt Wildeshausen bekommt weitere Facetten. Am Montag eröffnen in den Räumen der Baptisten-Gemeinde am Anemonenweg 6 eine Geschirrstube, eine Holzwerkstatt und ein Spiel- und Bastelangebot. Dazu gibt es Deutschlernen und die Gelegenheit zum Ausruhen. Es haben sich viele Mitglieder Gemeinde bereiterklärt, zu helfen.

Die Geschirrstube wird von Maria Schütte organisiert. „Ich war beim Umzug einer syrischen Familie behilflich“, erzählt sie. „Da habe ich gespürt, wie wichtig es ist, günstig Geschirr zu bekommen.“ Von Rainer Brokate, Geschäftsführer des Wildeshauser Hagebaum-Marktes erhielt sie einige Schwerlastregale. Dort stehen schon jetzt viele Geschirrservices, Thermoskannen und liegen Bestecke, die unter anderem von Kristiane Helter, Mitglied der Initiative „Willkommen in Wildeshausen“, gesammelt wurden.

„Wir benötigen aber noch viel mehr“, so Schütte und Esther Barth von den Baptisten. Jeden Montag von 15 bis 17 Uhr wird nun Geschirr angenommen und gegen einen geringen Centbetrag ausgegeben. Darüber freut sich auch Kreszentia Flauger von der Willkommens-Initiative. „Wir hatten schon länger über ein solches Angebot nachgedacht. Schön, dass es das jetzt gibt.“

Aber das ist nicht alles. Pastor Friedrich Kleibert bietet mit Helfern eine Holzwerkstatt an, wo unter anderem Holzfiguren ausgesägt werden können. Im Nebenraum wollen Gemeindemitglieder Gesellschaftsspiele vorhalten, und im Jugendraum stehen ein Billard- sowie ein Kickertisch. Dort hängt auch eine Dartscheibe an der Wand. „Wir möchten an den Montagen das ganze Haus öffnen“, sagt Kleibert. Platz sei auf jeden Fall genug vorhanden. Wer Geschirr anbieten möchte, aber montags keine Zeit hat, kann sich unter Tel. 04431/946051 melden. Gut erhaltenes Geschirr wird bei Bedarf auch von Gemeindemitgliedern abgeholt.

dr

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