Ball der Regierungsmannschaft übergeben

DFB-Präsident Grindel informiert sich über den VfL Wittekind

Astrid Grotelüschen übergab zusammen mit Reinhard Grindel einen Fußball mit den Unterschriften der Regierungsmannschaft.

Wildeshausen - Zur Begrüßung von DFB-Präsident Reinhard Grindel in der „Gildestube“ in Wildeshausen gab es am Donnerstagnachmittag ein Geschenk von der CDU-Bundestagsabgeordneten Astrid Grotelüschen an den zweiten Vorsitzenden des VfL Wittekind Wildeshausen, Günter Lübke.

Die Christdemokratin überreichte einen Fußball mit den Unterschriften der Regierungsmannschaft um Kanzlerin Angela Merkel sowie von Grindel an Lübke. Dieser gab das Leder jedoch gleich weiter an Bürgermeister Jens Kuraschinski, der auch Vorsitzender des Orgelfördervereins ist und den Ball gewinnbringend weiterverwenden soll.

Grindel war aus Ahlhorn gekommen, wo er sich über die dortigen Integrationsbemühungen im Sport informiert hatte. Dass auch der VfL Wittekind darin sehr aktiv ist, machte Fußball-Abteilungsleiter Ottmar Jöckel deutlich. Allein im vergangenen Jahr verbuchte der Mehrspartenverein 80 neue jugendliche Sportler und hat nun 2 050 Mitglieder.

Grindel zeigte sich sehr interessiert daran, wie es dem VfL gelingt, rund 300 Zuschauer zu seinen Spielen in den Krandel zu locken. „Durch ehrliche Arbeit vor Ort“, so Jöckel, der davon berichtete, dass gegen Atlas Delmenhorst sogar 4.000 Zuschauer im Krandel waren. „Das allerdings auch, weil es das Bezirksliga-Finale mit einem sehr attraktiven Gegner war.“

Dennoch: Grindel imponierte es ganz offensichtlich, dass es beim VfL so gut läuft. Er lobte das baumumstandene Stadion („guter Lärmschutz“) und wusste aus anderen Regionen zu berichten, wo unterklassige Vereine klagen, wenn am Sonntagnachmittag in der Bundesliga gespielt wird. Dem aber habe er schon deshalb zugestimmt, weil es einem Europa-Ligisten nicht zuzumuten sei, am Donnerstagabend um 22 Uhr in Baku zu spielen und dann am Sonnabend schon wieder nachmittags im heimischen Stadion auf dem Platz zu stehen.

Den Hinweis Jöckels, dass er wenig davon halte, dass die Jugendmannschaften in Zukunft im Winter in der Halle Futsal spielen sollten, nahm Grindel interessiert zur Kenntnis. Die Klage Jöckels, dass der VfL noch immer nicht über einen Kunstrasenplatz verfügt, nahm dann Bürgermeister Kuraschinski auf: „Den Wink habe ich verstanden.“

dr

DFB-Präsident in Wildeshausen: Grindel hält Kontakt zur Basis

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