Investor plant 47 Einfamilien- und Doppelhäuser neben dem Spasche-Resort

Bald Neubauten auf dem Kasernengelände

Über diesen Bereich soll ein Teil des neuen Baugebietes erschlossen werden. Foto: dr

Wildeshausen – Die Vermarktung von voraussichtlich 47 Parzellen für Einfamilien- und Doppelhäuser in einer der attraktivsten Wohnlagen Wildeshausens rückt näher. Am Donnerstag, 23. Mai, beschäftigt sich der öffentliche Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt ab 18.15 Uhr unter anderem mit der Aufstellung des Bebauungsplanes Stadtfelde im beschleunigten Verfahren. Es handelt sich um ein Gebiet auf dem Areal des Gut Spascher Sand Resorts, das sich auf dem ehemaligen Kasernengelände befindet. Dort sollen für ein im Südosten des derzeitig rechtsverbindlichen Bebauungsplanes liegendes sonstiges Sondergebiet mit der Zweckbestimmung „Bildung und Gesundheit“ zukünftig die Baugebietstypen „Mischgebiet“ und „allgemeines Wohngebiet“ festgesetzt werden. Auf dem Areal könnte dann die Verwaltung des Spascher Sand-Resorts ebenso untergebracht werden wie ein Bäcker und weitere Dienstleister. Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Bundeswehr soll zum Teil erhalten bleiben. Östlich davon werden bisherige Mischgebietsflächen ebenfalls zu einem allgemeinen Wohngebiet geändert.

Die neuen Bauflächen sollen sich von den gestalterischen Regeln an das sehr hochwertige Resort-Konzept anlehnen. Sie sind jedoch davon getrennt und auch nicht per Verbindungsstraße mit Kraftfahrzeugen erreichbar.

Auf dem noch weitgehend baulich ungenutzten südöstlichen Areal des Resorts sollen nun kleinere Grundstücksparzellierungen vorgenommen werden. Der östliche Teil wird über die Dr.-Pickart-Straße von Norden erschlossen. Es werden öffentliche und zusätzliche Erschließungsstraßen geplant.

Im Bürgerbeteiligungsverfahren wurde die Befürchtung geäußert, dass alle Bauflächen über die Dr.-Pickart-Straße erschlossen werden könnten. Dort herrsche schon heute täglich ein Verkehrschaos, so die Anwohner in einem Schreiben.

Der Planer macht jedoch deutlich, dass der westliche Teil des Gebietes durch eine Verlängerung der Straße „Am Spascher Wald“ erreicht werden soll. „Es erfolgt also keine einseitige Belastung der angrenzenden Wohngebiete“, heißt es in der Vorlage. Bei der Straße „Am Spascher Wald“ handele es sich um eine Privatstraße. Daher sei darüber die Erschließung des östlichen Plangebietes nicht möglich. Eine neue Verbindung in Richtung Süden zur Ahlhorner Straße sei ebenfalls nicht realisierbar.

Die Kosten für die Änderung des Bebauungsplanes sowie für die in dem Plan festgelegten Maßnahmen muss der Investor übernehmen. Nach der Beratung durch den Fachausschuss wird der Plan am 20. Juni im Verwaltungsausschuss und am 27. Juni im Rat behandelt. Bei einem zustimmenden Beschluss könnte wohl schon bald die Vermarktung der neuen Grundstücke auf dem Gelände beginnen.  dr

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Theater im Gymnasium am Wall

Theater im Gymnasium am Wall

Vissel-Freitag

Vissel-Freitag

Reckless Roses in Bassum-Osterbinde

Reckless Roses in Bassum-Osterbinde

Der Weg zum Mond: Vor 50 Jahren landeten die ersten Menschen

Der Weg zum Mond: Vor 50 Jahren landeten die ersten Menschen

Meistgelesene Artikel

Essgärten für alle: Dieser Mann erteilt die Erlaubnis zum Kopieren

Essgärten für alle: Dieser Mann erteilt die Erlaubnis zum Kopieren

Mit einem Hammer niedergeschlagen: Anklage wegen versuchten Mordes

Mit einem Hammer niedergeschlagen: Anklage wegen versuchten Mordes

An der neuen Bar auf das Abitur anstoßen

An der neuen Bar auf das Abitur anstoßen

Kommentare