Investor wartet auf Baugenehmigung für Zustellstützpunkt

Bald geht hier die Post ab

Noch eine Wiese: Hier soll der Zustellstützpunkt der Post entstehen. 
Fotos: rohdenburg
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Noch eine Wiese: Hier soll der Zustellstützpunkt der Post entstehen.
  • Dierk Rohdenburg
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Wildeshausen – Wenn alles wie geplant läuft, dann wird die Deutsche Post ab Frühjahr 2021 einen neuen Zustellstützpunkt im Westen der Kreisstadt Wildeshausen beziehen können. „Derzeit wird der Bauantrag bearbeitet“, berichtet Stefan Laetsch, Pressesprecher der Deutsche Post DHL Group.

Zuständig für den Bau ist der Bremer Immoblien- und Projektentwickler „1980 Real Estate“. Laut Geschäftsführer Christian Schlemm sei man im intensiven Austausch mit dem Fachbereich Bau der Stadt Wildeshausen. „Wir mussten noch ein wenig nacharbeiten, aber wir arbeiten hervorragend zusammen“, berichtete er. Aus diesem Grund gehe er auch davon aus, dass die Baugenehmigung des Landkreises bis Mitte August vorliege. „Wenn sie da ist, fahren am nächsten Tag die ersten Bagger an der Böttcherstraße vor“, macht er deutlich, dass es dann ganz schnell gehen soll.

Fertigstellung derf Post-Stelle für Februar geplant

Das neue Verteilzentrum soll auf einem knapp 5 000 Quadratmeter großen Grundstück an der Böttcherstraße entstehen. Schlemm, der nach eigenen Angaben in diesen Monaten sechs ähnliche Projekte für die Post angeschoben hat, rechnet mit einer Fertigstellung im Februar. Die Post werde das Objekt dann anmieten.

Zurzeit nutzt das Unternehmen einen Zustellstützpunkt an der Visbeker Straße. Von dort aus werden in die Stadt Wildeshausen und die Gemeinde Dötlingen Briefe und Pakete gefahren. Das dortige Gebäude wurde von Helmut Müller errichtet und an die Post vermietet.

45 Post-Elektrofahrzeuge vor Ort

Der neue Standort ist nach Angaben der Post erforderlich, weil das Unternehmen künftig die Zustellung mit bis zu 45 Elektrofahrzeugen, den „Street Scooter“, bewerkstelligen will. Dazu bedarf es einer leistungsstarken Infrastruktur für die Stromversorgung, um die E-Fahrzeuge zu laden.

Vom neuen Zustellstützpunkt aus wird auch die Samtgemeinde Harpstedt versorgt. Die Zahl von 50 bis 55 Mitarbeitern soll sich nicht ändern. „Der neue Zustellstützpunkt in Wildeshausen trägt dazu bei, dass wir weiterhin unsere Zustellung von Briefen und Paketen an sechs Tagen in der Woche sicherstellen können“, erklärt Laetsch.

„1980 Real Estate“ erstellt das Verteilzentrum als einen klassischen Industriebau. Es stehen etwa 1 100 Quadratmeter zur Verfügung. Das Investitionsvolumen beträgt etwa 2,5 Millionen Euro. Nach Fertigstellung mietet es die Deutsche Post AG für einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren an.  dr

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