Traurige Bilanz: 30 Bürger sind gestorben

Bald 1. 000 Corona-Infektionen in Wildeshausen

Impfung gegen Corona: Die Senioreneinrichtungen im Landkreis sind am Sonnabend alle versorgt worden.
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Impfung gegen Corona: Die Senioreneinrichtungen im Landkreis sind am Sonnabend alle versorgt worden.

Wildeshausen – Eine eher deprimierende Etappe der Corona-Pandemie: In der Stadt Wildeshausen wird es in den nächsten Tagen die 1 000. Corona-Infektion geben. Bislang wurden seit Ausbruch in der Kreisstadt vor rund einem Jahr 995 registrierte Fälle gemeldet. In dieser Zeit gab es dort 30 Todesfälle zu beklagen. 953 Bürger sind wieder genesen. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt mit zwölf Einwohnern relativ niedrig.

Im Landkreis Oldenburg liegt die Gesamtzahl der registrierten Infektionen aktuell bei 3 490 bestätigten Fälle (inklusive genesener und verstorbener Personen) einer Covid-19-Erkrankung, hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2 (Stand Freitag um 12 Uhr). 3 287 positiv Getestete gelten als wieder genesen. 95 Personen sind verstorben. Somit gibt es aktuell 108 registrierte, mit dem Coronavirus infizierte Personen. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 347 Personen. Als lokalisierte Infektionsgeschehen gilt weiterhin die Fleisch- und Schlachtbranche (33 Fälle). Die übrigen 75 Fälle sind diffus verteilt. Die kumulative Sieben-Tage-Inzidenz laut Landesgesundheitsamt liegt bei 45,8 auf 100 000 Einwohnern (Stand Freitag um 9 Uhr). Im Landkreis wurden bislang 9 125 Impfungen verabreicht, davon sind 3 004 Zweitimpfungen. Am Sonnabend sind laut Auskunft der Malteser alle Senioreneinrichtungen im Landkreis Oldenburg durchgeimpft.

Ablauf einer Impfung im Impfzentrum:

Nachdem eine impfwillige Person online oder über die Hotline einen Termin erhalten hat, findet sie sich zu ihrem angegeben Termin im Impfzentrum ein. Dort wird zunächst einmal die Körpertemperatur bestimmt sowie eine Desinfektion der Hände durchgeführt. Das Tragen einer FFP-2 Maske ist aktuell Pflicht, auch für die geimpften Mitarbeiter des Impfzentrums. Dann werden am Eingangsschalter die Personalien überprüft und der Aufklärungsbogen, der Anamnesebogen, sowie, falls ein Impfbuch nicht vorhanden ist, eine Ersatzbescheinigung ausgehändigt.

Nun kann die impfwillige Person an einem Tisch die Aufklärungsbögen sowie den Anamnesebogen ausfüllen und wird dann von einer Ärztin/einem Arzt aufgerufen. Hat die impfwillige Person noch Fragen zur Impfung, kann ein kurzes Arzt - Patientengespräch erfolgen oder die Person kann gleich in die Impfkabine weiter gehen und sich vom impfberechtigten Personal impfen lassen. Vorher müssen noch die Aufklärungs-und Anamnesebögen und das Impfbuch unterschrieben werden. Danach sollte sich die geimpfte Person noch etwa 15 Minuten im Erholungsbereich aufhalten, bevor er/sie das Impfzentrum wieder verlassen kann. Aufklärungs- und Anamnesebogen sind, wie auch andere Informationen, auf der Homepage des Landkreises Oldenburg unter „Informationen zur Covid-19-Impfung“ abrufbar.

Impfreaktionen:

Impfreaktionen wie Fieber, Muskelschmerzen an der Einstichstelle, Schüttelfrost, Müdigkeit und Gliederschmerzen sind ganz normale Reaktionen des Körpers und sind ein sichtbares Zeichen dafür, dass das Immunsystem auf den Impfstoff anspricht. Die allgemeine Ansicht, dass diese Reaktionen ein schlechtes Zeichen wären, ist falsch. Impfreaktionen sind individuell komplett unterschiedlich und haben keinerlei Aussagekraft hinsichtlich der Güte oder der Wirksamkeit des Impfstoffes.

Impfzwischenfälle:

Impfzwischenfälle sind meistens allergische Reaktionen des Körpers auf die dem Impfstoff zugesetzten Substanzen. Im Impfzentrum steht das nötige Equipment und Personal bereit, um auf solche Zwischenfälle vorbereitet zu sein. Bisher hat es noch keinen Impfzwischenfall im Landkreis Oldenburg gegeben. Impfzwischenfälle werden entsprechend der Verordnung an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) weitergeleitet.

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