FDP-Fraktionsvorsitzender gibt Wahlunterlagen ab

Marko Bahr will Wildeshauser Bürgermeister werden

Kandidiert für das Amt des Bürgermeisters in Wildeshauen: Marko Bahr.
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Kandidiert für das Amt des Bürgermeisters in Wildeshauen: Marko Bahr.

Wildeshausen – Die Bewerbung für das Amt des Wildeshauser Bürgermeisters kommt kurz vor Meldeschluss und sie kommt für viele überraschend: Marko Bahr, FDP-Fraktionsvorsitzender im Wildeshauser Stadtrat, tritt bei der Kommunalwahl am 12. September gegen den amtierenden Bürgermeister Jens Kuraschinski an.

Am Donnerstag gab er alle nötigen Unterlagen inklusive 83 Unterschriften im Stadthaus ab und begründete seinen Schritt am Freitag in einer Presseerklärung. „Wahlen wie die zum Bürgermeister sollten dem Bürger auch eine wirkliche Wahl lassen. Das ist bei einem einzigen Kandidaten nicht gegeben. Um den Wähler eine wirkliche Auswahl zu ermöglichen, habe ich mich zur Kandidatur entschlossen. Ich trete dabei unabhängig von einer Parteizugehörigkeit als Einzelkandidat an“, so Bahr. „Um dies zu unterstreichen, habe ich im Rahmen meiner Kandidatur das Amt des Ortsvorsitzenden der FDP in Wildeshausen aufgegeben. Als Bürgermeister zählen für mich Unabhängigkeit, Objektivität und ausschließlich das Wohl der Stadt und ihrer Bürger.“

Tom Budzin übernimmt kommissarisch den FDP-Vorsitz

Der Liberale hatte schon länger mit dem Gedanken einer Kandidatur gespielt. Der Entschluss war jedoch erst in den vergangenen Wochen gereift, weil er mit der Amtsführung von Kuraschinski unzufrieden war. Unter anderem war es das Verhalten des Bürgermeisters, der nach dem Verwaltungsausschuss, der über den Zuschuss für das Krankenhaus Johanneum entschieden hatte, nur die Fraktionsvorsitzenden von SPD, UWG und CDU zum Pressegespräch eingeladen hatte.

In der Vergangenheit hatte Bahr zudem immer wieder die seiner Meinung nach fehlende Transparenz im Verwaltungshandeln kritisiert.

„Die vergangenen Jahre als Ratsmitglied haben mir gezeigt: Es geht viel besser, Wildeshausen kann es besser! Unsere Stadt hat mehr Potenzial, als derzeit zum Tragen kommt. Dieses Potenzial gilt es zu nutzen und dies geht nur durch Veränderungen“, erklärte Bahr. Er betonte, dass er parteiübergreifend die Probleme und Aufgaben der Stadt im Kontext der derzeitigen hohen Verschuldung angehen wolle, um Wildeshausen voranzubringen.

Bahr ist 49 Jahre alt und verheiratet. Er ist Erster Polizeihauptkommissar und Dienstgruppenleiter bei der Bundespolizei. Er wurde erstmals im Jahr 2016 für die FDP in den Rat gewählt. Als kommissarischer FDP-Vorsitzender ist bis zur Wahl eines Nachfolgers Tom Budzin aktiv.

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