Düngstrup und Busch bereits dicht

Bahn sperrt Übergänge früher

Hier kommen nur noch Radfahrer und Fußgänger durch: der Bahnübergang in Dötlingen-Busch.
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Hier kommen nur noch Radfahrer und Fußgänger durch: der Bahnübergang in Dötlingen-Busch.

Düngstrup/Busch – „Nanu, warum geht es denn hier nicht weiter?“, fragten sich am Montag zahlreiche Autofahrer, die die Wildeshauser Straße in Dötlingen-Busch in Richtung Neerstedt oder Altona befahren wollten und dann umkehren mussten. Die gleiche Situation gab es in der Wildeshauser Bauerschaft Düngstrup. Beide Bahnübergänge waren für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt – deutlich früher, als es die Deutsche Bahn angekündigt hatte.

In einer großflächig verteilten Postwurfsendung hatte das Verkehrsunternehmen den Bürgern umfangreich berichtet, dass die Übergänge ab dem 1. Juli gesperrt werden und sich für eventuelle Unannehmlichkeiten entschuldigt.

Die Dauer der Bauarbeiten in Busch sowie Düngstrup hatte die Bahn für die Zeit vom 14. Juni bis zum 17. September terminiert. Die massiven Einschränkungen sollte es allerdings erst ab dem 1. Juli geben. Das bestätigt auch die Pressestelle der Bahn auf Nachfrage unserer Zeitung. „Wir haben aber die Bodenarbeiten vorgezogen“, so eine Sprecherin. Die Bahn habe den Straßenbaulastträger, also den Landkreis Oldenburg, auch rechtzeitig informiert. „Leider hat die Baufirma aber zu spät die Beschilderung aufgestellt“, so die Sprecherin. „Dafür können wir uns nur entschuldigen.“

Während in Busch eine Umleitung ausgeschildert ist, müssen sich die Verkehrsteilnehmer in Düngstrup einen eigenen Weg über das Land suchen.

Die Sperrungen für den Kraftfahrzeugverkehr sollen bis zum 17. September andauern. In Busch können Radfahrer und Fußgänger aber in der Regel die Gleiskörper überqueren. Das gilt jedoch nicht vom 30. Juli bis zum 4. August.

Der Bahnübergang in Iserloy wird in der Zeit vom 30. Juli bis zum 4. August zeitweise vollständig gesperrt. In diesem Zeitfenster ist die Umleitung dann aber über Busch möglich.

Übergänge sollen sicherer werden

Ziel der drei Bauvorhaben ist es laut Bahn, die Übergänge sicherer zu machen. Bei den Umbauarbeiten kommen schwere Maschinen zum Einsatz, was nach Angaben des Verkehrsunternehmens zu erhöhter Lärm- und Staubbelästigung führen kann. Aufgrund der Oberbauerneuerung aller Bahnübergänge müssen auch Schienen, Schotter und Schwellen sowie der Belag erneuert werden. Da hier laut Bahn ein unterbrechungsfreies Arbeiten notwendig ist, wird es in dieser Zeit zu nächtlichen Ruhestörungen kommen.

Da während der Hauptsperrung vom 31. Juli bis zum 4. August keine Zugfahrten möglich sind, gibt es für den Umbauzeitraum einen Schienenersatzverkehr.  

Bis zum 17. September gesperrt: der Bahnübergang in der Bauerschaft Düngstrup.

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