Authentische Musik für einen guten Zweck

„The (G)Oldies“ begeistern im Reitersaal des „Hannoverschen Hofes“ Besucher 

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Hundert Prozent authentisch: Das sind „The (G)Oldies“ alias Achim Bütow, Franz kleine Holthaus, Joachim „Dejo“ Decker und Helmut „Eddy“ Ostendorf (von links). 

Wildeshausen - Musik machen – das ist seit ihrer Jugend ihr Hobby: Vielleicht auch deshalb kommt die Wildeshauser Band „The (G)Oldies besonders authentisch rüber, so auch am Freitagabend im Reitersaal im „Hannoverschen Hof“ vor rund 100 Gästen. Die Songs, die Achim Bütow (Gitarre, Gesang), Franz kleine Holthaus (Gitarre, Gesang), Helmut „Eddy“ Ostendorf (Schlagzeug) und Joachim „Dejo“ Decker (Gesang) auf die Bühne bringen, stehen schon jahrzehntelang auf ihren persönlichen Hitlisten.

Dass die Evergreens aus Schlager und Rock’n’Roll beim Publikum gut ankommen, bewies sich beim Benefizkonzert zugunsten der Hondurashilfe einmal mehr: Kaum erklangen die ersten Takte, ging auf der großen Tanzfläche im Reitersaal die Post ab. 100 Prozent authentisch, 100 Prozent live, 100 Prozent für einen guten Zweck – das ist das Motto der „(G)Oldies“. Die Fete genoss auch Angelika Brunkhorst mit ihrem Mann. „Tolle Musik. Hier stimmt einfach alles“, lobte die ehemalige Bundestagsabgeordnete.

Seit ihrer Gründung vor etwa fünf Jahren unterstützt die Band mit ihren Auftritten die Hondurashilfe. Das Projekt konzentriert sich darauf, in Form von Kleinkrediten Frauen eine berufliche Perspektive zu eröffnen. „In Honduras ist es zum Großteil so, dass die Frauen die Versorgung ihrer Familien allein schultern müssen“, so kleine Holthaus. Auf mehreren Reisen überzeugte er sich davon, dass jeder Cent zugunsten der Hondurashilfe, die über die „Katholische Arbeitnehmerbewegung“ abgewickelt wird, ankommt. Die Musiker spenden stets den gesamten Konzerterlös für den guten Zweck – egal ob sie für Gage oder gegen Eintritt spielen.

Disco-Fox und Freestyle

In Wildeshausen haben sich die „(G)Oldies“ längst einen Namen gemacht. Sie sind auf der Bühne des Wildeshauser Tanz-Zentrums zu Hause, spielten aber schon mehrmals ebenso erfolgreich beim Frühschoppen auf dem Golfplatz oder sorgten in der „Brasserie“ für Stimmung. Auch am Gildefest beteiligten sie sich mit einem Auftritt auf dem Marktplatz. Hinzu kommen Konzerte in der Umgebung, etwa in Vechta, Lohne oder Twistringen.

Ob mit Disco-Fox oder Freestyle – auf der Tanzfläche im Reitersaal wurde die Musik der „(G)Oldies“ ununterbrochen mit viel Körpereinsatz in Tanz umgesetzt.

Hits von den Beatles, Elvis Presley, Buddy Holly, Little Richard oder Creedence Clearwater Revival (CCR) waren zu hören. Auf „Rote Lippen“ von Cliff Richard folgte Bob Dylans „Mr. Tambourine Man“, einst von den „Byrds“ sehr erfolgreich gecovert. Dann wieder durften die Gäste zu „Peggy Sue“ rocken oder mit der Band nach Howard Carpendale „Das schöne Mädchen von Seite eins“ besingen. Natürlich stand auch bei Klassikern wie „Tutti Frutti“ und „Blue Suede Shoes“ kaum ein Fuß still.

Ebenso fanden sich Gassenhauer wie „Mendocino“ und „Country Roads“ im Programm wieder. 

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