Ausschuss für Stadtentwicklung/Jugendparlament kann auf Grillplätze hoffen

Gibt es für die Stadt noch Mittel aus dem AMIF?

Wildeshausen - Von Joachim Decker. „Wer nichts probiert, wird keinen Erfolg haben. Wir hätten es versuchen sollen.“ Mit diesen Worten kommentierte Bernhard Block (CDU) während der Sitzung des städtischen Ausschusses für Stadtenwicklung, Fremdenverkehr, Sport und Kultur am Dienstagabend die Tatsache, dass kein Antrag auf Zuwendungen aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) gestellt wurde.

Einen diesbezüglichen Antrag hatte die CDU-Fraktion am 27. Dezember gestellt. Hierzu teilte Rita Manietta von der Verwaltung mit, dass sich die Stadt ein Stück weit darauf verlassen habe, dass die Diakonie und der Landkreis einen solchen Antrag stellen: „Allerdings wurde uns von dort signalisiert, dass es sehr wenig Aussichten auf einen positiven Bescheid gegeben habe, sodass die Zuwendungen nicht beantragt wurden. Allein als relativ kleine Stadt seien die Chancen auf Erfolg ohnehin sehr gering.

„Wenn alle sagen, dass keine Aussicht besteht, hätten wir gerade dann diesen Antrag stellen sollen, die Chancen wären dann sicher nicht so gering gewesen“, so Stephan Rollié (CDU). Dazu Manietta: „Wir bleiben natürlich dran, vielleicht sind die Möglichkeiten im nächsten Jahr besser, oder es gibt einen anderen Fördertopf.“ Jetzt sei der Zeitraum bis zum 16. Februar (Antragsschluss) zu gering.

Hermann Hitz (UWG) beantragte, dass alles sofort an den Kreis übergeben werden sollte: „Der Landkreis hat acht Gemeinden im Rücken, sodass es einen größeren Verbund ergibt. Von dort sollte geprüft werden, ob es noch Förderung für dieses oder erst für nächstes Jahr geben kann.“

Für Wolfgang Sasse (CDU) war der Zeitraum zwar auch zu kurz, aber er hätte gerne andere Institutionen der Stadt mit ins Boot geholt: „Wir haben hier einige große Organisationen wie das DRK, den VfL und andere. Der nächste Termin kommt bestimmt, sodass wir es probieren sollten, allein diesen Antrag zu stellen.“

Bei einer Nein-Stimme und drei Enthaltungen sprach sich der Ausschuss jedoch schließlich für den Antrag von Hitz aus.

Wenn das Jugendparlament Glück hat, gibt es in der Stadt vielleicht in absehbarer Zeit zwei Grillplätze – am Stockenkamp sowie an der Skateranlage im Krandel. Bei Fünf Ja-Stimmen und vier Enthaltungen sprach sich der Ausschuss dafür aus, dass der Rat diese Maßnahme beschließen soll. Hergerichtet werden sollen die Plätze aber erst, wenn in Zusammenarbeit mit dem Jugendparlament genügend Sponsoringmittel eingenommen wurden.

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