Ausschuss für Schulentwicklung: UWG beantragt Überprüfung

Schulsozialarbeiter doch auf Kosten des Landes?

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Der Ausschuss berät über den Parkraum.

Wildeshausen - „Kostenübernahme des Landes für den Einsatz pädagogischer Kräfte im Unterricht“ und „Parkplatzsituation an der Wallschule“. Das sind zwei der Themen, mit denen sich der städtische Ausschuss für Schulangelegenheiten am 18. Juni befassen muss. Die Wildeshauser UWG-Ratsfraktion hat zum ersten Thema einen Antrag gestellt.

So möchte die UWG, dass die Verwaltung mit der Landesschulbehörde Möglichkeiten und Rahmenbedingungen für eine Kostenübernahme pädagogischer Kräfte durch das Land eruiert. „Hintergrund unseres Antrages ist eine Stellenausschreibung der Landesschulbehörde vom 21. März für einen pädagogischen Mitarbeiter in unterrichtsbegleitender Funktion für eine Haupt- und Realschule in Ramsloh“, begründet der Ausschussvorsitzende Hermann Hitz den UWG-Antrag.

In dieser Ausschreibung sei das Tätigkeitsfeld nicht nach allgemeiner Schulsozialarbeit, Inklusion oder Integration differenziert worden. „Es geht scheinbar allein um einen pädagogischen Mitarbeiter im Unterricht. Das könnte bedeuten, dass einerseits Dolmetscher und Sprechmittler und andererseits auch Sozialarbeiter als pädagogische Mitarbeiter gelten, wenn sie denn allein oder zusätzlich als Lehrkraft eingesetzt werden“, schreibt Hitz. In diesen Fällen sei die besagte Kraft Bedienstete des Landes und werde auch von diesem bezahlt. Und genau hier solle die Verwaltung prüfen, ob das auch auf Wildeshausen übertragbar ist.

Nicht neu ist das Problem mit den Parkplätzen im Bereich der Wallschule. Der Ausschuss muss nun beraten, wie es in Zukunft aussehen könnte. Laut Verwaltung könnte mit einer Beschilderung der Parkraum im Bereich der Busschleife während der Schulzeit nur für Lehrkräfte freigegeben werden. Dafür haben sich Elternvertretung und Schulvorstand ausgesprochen.

Eine weitere Möglichkeit wäre laut Verwaltungsvorlage das Abtragen des Hügels vor der Sporthalle, um so nach Befestigung der Fläche mehr Parkraum zu schaffen. Dieser könne eventuell für Lehrkräfte oder für Eltern reserviert werden. Oder es könne eine Halte-schleife geschaffen werden, in der die Kinder lediglich ausstiegen. Als dritte Möglichkeit bleibt laut Verwaltung die Option, alles beim Alten zu lassen.

jd

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