Antrag darf jetzt neu diskutiert werden

Ausschuss berät über Planung zu Schulneubau

Zukunft unklar: die Hunteschule.

Wildeshausen - Der Weg ist frei für die Beratung über den Neubau einer sozialen Einrichtung in Wildeshausen, die aus einer inklusiven Grundschule mit Ganztagsangebot einschließlich Mensa, Kinderkrippe und Kindertagesstätte für je zwei Gruppen sowie einer Zweifeld-Sporthalle besteht. Die CDU hatte den Antrag gestellt, einen Planungsauftrat zu erteilen, der die Kosten ermittelt. Auf der Basis dieser Zahlen wollen die Christdemokraten darüber diskutieren, ob ein Neubau für die Stadt finanzierbar ist.

Der Antrag konnte in der Sitzung des Ausschusses für Schulangelegenheiten vor wenigen Wochen nicht beraten werden, da erst im Sommer ein ähnlich lautender Antrag von Karl Schulze Temming-Hanhoff abgelehnt worden war, in der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme eine Schule zu bauen.

Da aber der Verwaltungsausschuss in der vergangenen Woche mehrheitlich beschlossen hat, dass das Thema so wichtig ist, dass es dringend auf die Tagesordnung des Fachausschusses gehört, muss die Sechs-Monats-Frist nicht mehr beachtete werden, in der alte Ratsbeschlüsse neu diskutiert werden.

131.800 Euro stehen zur Verfügung

Am Dienstag, 5. Dezember, steht der Planungsauftrag also erneut zur Diskussion, denn bislang ist nicht absehbar, ob der Landkreis die Liegenschaft Hunteschule, die derzeit als Förderschule genutzt wird, zeitnah an die Stadt zurück überträgt. Inbesondere die Fraktion der Grünen möchte diese Schule als Standort für eine zweizügige St.-Peter-Schule nutzen, um die angespannte Raumsituation bei den Grundschulen in Wildeshausen zu entlasten. Diese Pläne haben unterdessen schon zu Protesten bei der Elternschaft der St.-Peter-Schule geführt. CDU, SPD, UWG und FDP haben deutlich gemacht, dass sie mittlerweile einen Schulneubau favorisieren. Im Haushalt stehen derzeit 131.800 Euro zur Verfügung, um die Planungen in Auftrag zu geben. Der Beschlussvorschlag der Verwaltung stellt in Aussicht, dass eine Kostenermittlung für den Neubau einer sozialen Einrichtung den zuständigen Gremien im Frühjahr zur Beratung vorgelegt werden kann. dr

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