Auschuss empfiehlt Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplanes

Stadt möchte Fahrzeugströme genau analysieren

Wer fährt wo? Das soll genau ermittelt werden.
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Wer fährt wo? Das soll genau ermittelt werden.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Angesichts der steigenden Belastung der Innenstadtstraßen und insbesondere auch des Westrings durch die Einzelhandelsentwicklung und die neuen Baugebiete empfiehlt der Bauausschuss der Stadt eine Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplanes.

Karl Schulze Temming-Hanhoff hatte diese Fortschreibung und die Entwicklung eines Verkehrskonzeptes in erster Linie für den Westring beantragt. „Wir müssen endlich mit dem Bebauungsplan weiterkommen“, erklärte er am Dienstagabend. „Wir brauchen für den Westring ein vernünftiges Gutachten, damit das Einzelhandelsentwicklungskonzept umgesetzt werden kann.“ Das stieß auf Zustimmung von Helmut Müller (FDP): „Das gehört zwingend dazu“, sagte der Liberale.

Die Ausschussmitglieder waren dann einstimmig der Ansicht, dass parallel mit der Änderung des Bebauungsplanes Westring auch weitere Gutachten, unter anderem zum Schallschutz, auf den Weg gebracht werden müssen. „Wir brauchen eine Gesamtbetrachtung“, mahnte Hermann Hitz (UWG) an. „Dazu gehören auch die Auswirkungen auf die gesamte Innenstadt.“

Wolfgang Sasse (CDU) betonte die Notwendigkeit, die Verkehrsströme zu regulieren. „Die Leute müssen aus den neuen Baugebieten in die Stadt kommen. Das ist aktuell gar nicht so leicht“, erklärte er. Eine Entlastungsstraße, wie sie in alten Planungen vermerkt sei, werde völlig überbewertet. „Ich glaube, die werde ich nicht mehr erleben.“

Bürgermeister Jens Kuraschinsik brachte zudem die Diskussion über eine Herabstufung der B213 ins Gespräch. Da der Bund die Straße an die Stadt abgeben wolle, müssten die Auswirkungen ebenfalls bedacht werden.

Der Ausschuss empfahl nun, die für einen Verkehrsentwicklungsplan erforderlichen Mittel in den Haushalt 2016 einzustellen.

Zurückgezogen wurde von der UWG der Antrag, die Bauleitplanung für den Campingplatz Aumühle anzupassen und dort mobile Wohnheime zu ermöglichen, um Menschen, die ansonsten obdachlos werden könnten, eine Unterkunft zu bieten. Hermann Hitz erklärte, dass es noch Abstimmungsbedarf mit dem Landkreis gebe. Zudem seien offenbar bei einigen Bewohnern in Aumühle falsche Vorstellungen geweckt worden, wie eine Realisierung aussehen könnte.

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