Treffen mit Parteien für morgen geplant

Ausbau Ochsenbergweg: Anwohner protestieren

Der Ochsenbergweg wurde noch nie ausgebaut. - Foto: dr

Wildeshausen - Es gibt einige Straßen in Wildeshausen, die noch nie komplett ausgebaut wurden. Wenn dann die erstmalige Asphaltierung oder Pflasterung näherrückt, wird es für die Anwohner oft ziemlich teuer, weil sie im Falle eines Erstausbaus 90 Prozent der Kosten tragen müssen. Nun regt sich massiver Protest am Ochsenbergweg, der in der Prioritätenliste der Stadt ganz oben steht. Der Ausbau des gut 600 Meter langen Teilstücks zwischen der Waldsiedlung und der Stadtgrenze soll etwa 360 000 Euro kosten und belastet dieAnwohner massiv mit jeweils mehreren Tausend Euro.

Der Beschluss für den Erstausbau des Ochsenbergweges fasste der Stadtrat bereits im Januar 2013. Nach Auskunft der Stadt ist das Bitumengemisch mittlerweile abgängig, der Untergrund hält dem Verkehr nicht mehr stand. Damit sei auch die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet.

Die Anwohner wehren sich gegen den Ausbaubeschluss und ärgern sich darüber, dass für den Eigentümer der Waldfläche an der nordwestlichen Straßenseite keine Beiträge fällig werden. Bereits am 22. September haben die Bürger eine Unterschriftenliste an Bürgermeister Jens Kuraschinski übergeben. Darin fordern sie „die Beibehaltung des jetzigen Zustands, bei dem von Zeit zu Zeit eine Ausbesserung der Asphaltdecke erfolgte“. Sie verweisen darauf, dass von den Anliegerbeiträgen mehrheitlich Rentner betroffen sind, die ihre Grundstücke als Alterssicherung betrachtet hätten und kaum in der Lage seien, die hohen Kosten aufzubringen. „Die Straße wird in ihrer bisherigen Form von uns als ausreichender Verkehrsweg betrachtet“, heißt in dem Brief an alle Fraktionen.

Nun soll es zu einer Begehung des Bereiches morgen um 17.30 Uhr kommen. Zugesagt haben bereits die Fraktionen von CDU, SPD und UWG sowie Karl Schulze Temming-Hanhoff, um sich vor Ort zu informieren. - dr

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