Stadtverwaltung für Asphaltaufbau

Ausbau des Bauernmarschweges ist vom Tisch

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Gute Nachricht für die Anwohner des Bauernmarschweges: Die Strecke kommt ins Straßeninstandsetzungsprogramm.

Wildeshausen - Die Anwohner des Bauernmarschweges und des Ochsenbergweges in Wildeshausen können aufatmen, wenn der Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt in seiner Sitzung am Donnerstag, 7. Dezember, dem Vorschlag der Stadtverwaltung folgt und damit die beiden Straßen sowie den Weg XXV in Bargloy in das Straßeninstandsetzungsprogramm aufnimmt. Damit würden die Anlieger nämlich nicht an den hohen Kosten beteiligt.

Die Kommunalpolitiker hatten am 8. August eine Ortsbesichtigung der Straßen vorgenommen, die noch niemals ausgebaut wurden. Dort ist deshalb auch noch kein Erschließungsbeitrag erhoben worden. Ein Ausbau des Bauernmarschweges sowie des Ochsenbergweges würde den Anwohner somit Rechnungen in Höhe von vielen Tausend Euro bescheren. Dagegen hatten sie in der Vergangenheit schon öfters protestiert. Wenn es lediglich zu einem Asphaltaufbau im Rahmen des Straßeninstandhaltungsprogrammes kommt, ist diese Gefahr gebannt.

In jedem Haushaltsjahr hat die Stadt zwar 500.000 Euro für Straßenneubaumaßnahmen eingeplant. Die Maßnahmen werden jedoch als Ersterschließung mit 90 Prozent Anliegerbeiträgen refinanziert. Laut Vorschlag der Stadtverwaltung wären die Straßen „An der Flachsbäke“ (Wildeshauser Teil bis Baugrenze), Uhlandstraße sowie Benzstraße beitragspflichtig auszubauen. 

Nach der Wegebereisung beschlossen die Ausschussmitglieder, folgende Straßen nicht auszubauen und damit auch nicht die Anwohner zur Kasse zu bitten: Lohmühlenweg (Zur Kuhtrade bis Heideweg), Brauereiweg (hinterer Bereich), Birkhahnweg (Moorweg bis Baugrenze), An der Bahn (Visbeker Straße bis Bargloyer Straße), Heideweg (Lohmühlenweg bis Baugrenze), Am Pestruper Moor (Pestruper Straße bis Baugrenze), Jägerweg (Lönsweg bis Baugrenze), Hasenweg (Lönsweg bis Baugrenze), An der Hunte (Marschweg bis Bootshaus), Wiekau (Wochenendgebiet), Aumühle (Wochenendgebiet), Bergstraße (bis Albert-Einstein-Straße), Katenbäker Berg (Stichstraße Nummer 60 bis 68) und Moorweg (Ahlhorner Straße bis Ende der Bebauung). - dr

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