„Aus der Himmelsthür – für die Himmelsthür“/„vox cambiata“ im Rathaus

Kapital in Stiftung „spielen“

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Ulrike Bretschneider (links) und Annette Ueberschär stellen ein Konzert auf die Beine.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. „Aus der Himmelsthür – für die Himmelsthür“ könnte das Motto für ein Benefizkonzert lauten, das am Sonntag, 8. Februar, ab 17 Uhr im historischen Rathaussaal der Wittekindstadt auf dem Programm steht.

Dem ausführenden Ensemble, dem Sextett „vox cambiata“, gehört Ulrike Bretschneider an, die als Ärztin in der Himmelsthür in der Kreisstadt tätig ist. Und das Konzert ist wiederum für die im Jahr 2011 gegründete Stiftung „Freunde der Diakonie Himmelsthür Wildeshausen“ vorgesehen.

Die Idee für ein solches Konzert hatte Bretschneider, die im Ensemble Oboe und ihre „tieferen Schwestern“ spielt. Mit diesem Vorschlag stieß sie bei Annette Ueberschär, Vorsitzende des Freundevereins, sofort auf offene Ohren: „Ich finde es toll, dass wir auf diesem Wege etwas Geld in die Stiftung bekommen.“ Diese sei eine Unterstiftung der Regionalstiftung „Wildeshauser Geest“: „Dadurch war es auch möglich, mit einem Kapital von 5000 Euro zu beginnen. Ansonsten müssen 25000 Euro eingelegt werden.“

Hier richtete sie nochmals einen großen Dank an Frank Ostertag, Vorstand der Volksbank Wildeshauser Geest, für die fachliche Unterstützung und an den Geschäftsführer der Diakonie Himmelsthür, Jörg Arendt-Uhde, für die Bereitschaft zur Mitarbeit im Vorstand der Stiftung: „Mit der Stiftung wollen wir Menschen die Möglichkeit geben, zweckgebunden ihr Geld einzusetzen und die Sicherheit zu haben, dass ihr Beitrag erhalten bleibt und langfristig Ertrag bringt.“ Es habe in der Vergangenheit immer wieder Anfragen zum Beispiel von Angehörigen der Bewohner in dieser Richtung gegeben.

„Unter anderem wollen wir mit den Erträgen den Bewohnern der Einrichtung finanzielle Zuwendungen für die Erfüllung von Wünschen und Bedürfnissen gewähren, für die sonst kein Träger zuständig ist, und die somit nicht erfüllt werden könnten“, sagt die Vorsitzende.

Auch der Erlös des zweistündigen Konzerts „Von Bach bis zu den Beatles“ am 8. Februar soll möglichst viel Geld in die Stiftung „spielen“, um das Kapital aufzustocken. Der Eintritt kostet 15 Euro pro Person. Darin enthalten ist ein kleiner Imbiss mit Finger-Food. Für die Versorgung mit Getränken sorgt das Weinkontor Cordugas. Karten gibt es im Vorverkauf in der Gilde-Buchhandlung, bei „bökers am Markt“ sowie im Verkehrsbüro im Rathaus.

„Wir haben für das Konzert extra Stücke ausgewählt, die nicht zu schwer und zu lang und auch von den Bewohner verstanden werden“, sagt Bretschneider. So sei auch die Arie „Alles redet itzt und singet“ von Georg Philipp Telemann zu hören: „Angereichert wird das Konzert mit populärer Musik, sodass sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte.“

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