Vertrag für WLAN-Hotspot läuft aus 

Aufwind für freies Surfen in der Wildeshauser Innenstadt

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Die Hotspots sind an zwei Laternen auf dem Wildeshauser Marktplatz angebracht. Der Vertrag läuft im März aus.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Im Rahmen eines Pilotprojektes gibt es seit März 2015 einen öffentlichen WLAN-Hotspot auf dem Wildeshauser Marktplatz. Die Laufzeit endet im März kommenden Jahres.

Bis dahin soll nach Möglichkeit eine Lösung gefunden werden, um freies Internet in der Innenstadt zu gewährleisten – und zwar für einen deutlich größeren Bereich. Die Mitglieder des Ausschusses für Finanzen, Controlling und Wirtschaft beraten am Donnerstag, 16. November, ab 18.15 Uhr öffentlich über verschiedene Wege, ein freies WLAN zumindest auf den Achsen Westertor-Alexanderkirche sowie Huntestraße und Bahnhof-Gildeplatz zu realisieren.

Nach Auskunft der Verwaltung hat sich der technische Standard seit Einrichtung des EWE-Hotspots auf dem Marktplatz wesentlich verändert. Durch den Ausbau des Glasfasernetzes und der starken Verbreitung und Nutzung von Smartphons sowie anderen digitalen Geräten, gebe es wesentlich bessere Möglichkeiten, mit der Verbesserung eines WLAN-Angebotes den Aufenthalt in der Innenstadt attraktiver zu gestalten.

Verschiedene Ansätze im Gespräch

Um die Bereiche mit kostenlos nutzbaren Hotspots zu versorgen, können laut Verwaltung verschiedene Ansätze gewählt werden. Möglich wäre das durch Freifunk-Initiativen, wie sie bereits von den Jusos in der Stadt beworben und an manchen Stellen realisiert wurden. Alternativ könnte ein Netz aufgebaut werden, das von städtischen sowie privaten Teilnehmeranschlüssen oder nur von städtischen Anschlüssen gespeist und von einem Provider gepflegt wird.

Die Ansätze unterscheiden sich deutlich, was die Anschaffungs- und Betriebskosten betrifft. Es muss auch geklärt werden, wie die Auslastung gestaltet werden soll, also wie viele Benutzer gleichzeitig im Netz sein können. Darüber wird die Stadtverwaltung während der Sitzung Auskunft geben. Denkbar wäre es wohl auch, von einer Förderung durch die Europäische Union (EU) zu profitieren.

Eile ist geboten

Laut der Ausschussvorlage wird die erste Aufforderung zum Einreichen von Projektvorschlägen voraussichtlich Ende des Jahres oder zu Beginn von 2018 kommen. Da die Projekte nach dem Eingangszeitpunkt ausgewählt werden, ist Eile geboten. In dem EU-Programm geht es vorrangig darum, Orte auszustatten, an denen bisher kein kostenloser privater oder öffentlicher WLAN-Hotspot vorhanden ist.

Der Handels- und Gewerbeverein Wildeshausen sowie einige Gewerbetreibende haben sich inzwischen positiv zu den Plänen geäußert. Denkbar wäre es, dass von dort auch eine finanzielle Beteiligung kommen könnte. Geld wäre zudem im Produkt „Breitbandausbau“ des Haushaltes vorhanden.

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