Vor dem alten Feuerwehrhaus ist eine komplette Neugestaltung geplant

Attraktiver Platz an der Hunte

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Umbau geplant: Der Platz vor dem alten Feuerwehrhaus dient bald touristischen Zwecken. 

Wildeshausen – Zwischen dem ehemaligen Feuerwehrhaus an der Hunte und dem Parkplatz an der Kokenstraße in Wildeshausen soll ein attraktiver Bereich für museale, kulturelle sowie touristische Zwecke geschaffen werden. Der Bebauungsplan, der unter anderem das Urgeschichtliche Zentrum ermöglichen wird, hat eine weitere Hürde im Bauausschuss genommen und soll nun öffentlich ausgelegt werden. Ganz wichtig dabei ist: Weil der Bereich im Überschwemmungsgebiet der Hunte liegt, müssen die Anrainer verstärkt den Hochwasserschutz beachten. Das gilt insbesondere für den Parkplatz an der Kokenstraße, der von der Stadt an die Familie Burmeister verkauft werden soll. Gleichzeitig übernimmt die Stadt das alte Burmeister-Gebäude auf dem Platz vor dem Feuerwehrhaus – um es alsbald abreißen zu können.

„Im gesamten Bereich muss in Zukunft hochwassergerecht gebaut werden“, erläuterte Thomas Aufleger von Nordwest-Plan bei der Präsentation einer Skizze, die verdeutlichte, dass im Fall einer Überschwemmung weite Teile des Platzes an der Mühlenstraße, der vordere Teil der Huntestraße sowie ein Bereich der Wittekindstraße unter Wasser stehen dürften.

Entgegen den Befürchtungen, dass ein Abriss des alten Burmeister-Hauses Probleme mit dem Sichtschutz auf die Alexanderkirche bringen könnte (wir berichteten), gibt es aber wohl derzeit keine entsprechenden Denkmalschutzeinwendungen durch den Landkreis Oldenburg. Das Plangebiet befindet sich jedoch innerhalb des historischen Kerns der Stadt Wildeshausen, weshalb auf denkmalgeschützte archäologische Funde und Befunde geachtet werden muss. „Die Wahrscheinlichkeit, dort etwas zu finden, ist aber gering“, so Aufleger. „Der Bereich ist schon in früheren Zeiten komplett überbaut und untersucht worden.“

Wenn der Bebauungsplan gültig wird, soll auch die Verkehrsführung geändert werden. Die Mühlenstraße geht dann komplett in den Multifunktionsplatz über, während die Kokenstraße in beide Richtungen befahrbar sein soll. Die Polizei regt zudem an, die Kreuzung an der Huntestraße zu verändern. „Sie hat sich zu einer Unfallhäufungsstelle entwickelt, insbesondere weil die Radfahrerführung von der Huntestraße aus in Richtung Zwischenbrücken nach links auf die Wittekindstraße wegen wechselnder Pflasterung nur schwer erkennbar ist und der Vorrang der Radfahrer im Verlauf dieser Führung von wartepflichtigen Abbiegern oft missachtet wird“, heißt es in der Stellungnahme.  

dr

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