Stadt als mögliches Urlaubsziel

Astrid Grotelüschen rührt Werbetrommel in Berlin

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Iris Gallmeister (r.) übergab Astrid Grotelüschen einige Kartons, in denen sich das aktuelle Urlaubsjournal befindet.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. In praktisch jeder Region Deutschlands sollen in naher Zukunft Bundestagsabgeordnete über die Schönheit der Wildeshauser Geest, der Wesermarsch und der Stadt Delmenhorst informiert werden und darüber nachdenken, ob sie hier ein paar angenehme Urlaubstage verbringen oder die Region anderen Menschen empfehlen wollen.

Allein vom Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest wird die heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen 630 Urlaubsjournale mit einem Gesamtgewicht von rund 300 Kilogramm an ihre Kollegen verteilen. „Ich bin sicher, dass sie sich das ansehen werden“, so die Christdemokratin. „Das ist bestimmt eine gute Investition, weil wir so Menschen aus allen Teilen Deutschlands erreichen. Und warum soll ein Politiker aus Süddeutschland nicht in die Wesermarsch reisen, wenn er an die Nordsee will?“

Am Donnerstag traf sich Grotelüschen mit Iris Gallmeister vom Zweckverband vor der Wassermühle in Heinefelde. „Ein tolles Symbol für die Schönheit in unserer Region“, so Gallmeister, die sich das restaurierte Gebäude gleich für den geplanten Imagefilm über die Wildeshauser Geest notierte und ein paar Fotoaufnahmen als Beleg machte.

Einiges neu beim Zweckverband

Ohnehin soll beim Zweckverband in naher Zukunft einiges ganz neu gemacht werden. Der Internetauftritt wird aktualisiert und modernisiert. Zudem sollen das Fahrrad-Leitsystem und das Wanderwege-Netz überarbeitet werden. „Im Gespräch mit den Mitgliedskommunen wollen wir die Beschilderung vereinheitlichen“, kündigte Gallmeister an. Dazu sei man auch in Kontakt mit Profis von Wander- und Radfahrerverbänden. „Das Anspruchsdenken der Besucher ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Das gilt auch für die Pflege von Wegen sowie die Sauberkeit“, nennt sie einen zusätzlichen Aspekt der Arbeit.

Grotelüschen und Gallmeister waren sich einig, dass es sinnvoll ist, den Naturparkplan weiterzuentwickeln und die Angebote ständig anzupassen. Das könne nur gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen würden und beispielsweise auch die Landwirtschaft mit im Boot sei. „Da steckt viel Potenzial drin“, so Grotelüschen. Ziel müsse es sein, das Beste für die Region herauszuholen. Sie empfinde ihren Wahlkreis als einmalig und davon würde sie gerne möglichst viele Menschen überzeugen.

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