Sechs Fragen an Astrid Grotelüschen

„Familien entlasten und Kinder fördern“

Astrid Grotelüschen

Landkreis - Sieben Direktkandidaten stellen sich am Sonntag, 24. September, im Wahlkreis Delmenhorst-Wesermarsch-Oldenburg-Land zur Bundestagswahl. Astrid Grotelüschen aus Ahlhorn kandidiert für die CDU. Sie ist 52 Jahre alt und beantwortet für unsere Zeitung ungewöhnliche Fragen.

Fast jeder hat eine Schwäche für Süßigkeiten. Welche Nascherei würden Sie sich nach einer erfolgreichen Wahl gönnen?

Im Moment backe ich viel Kuchen und besuche damit Kaffeerunden. Meist sind die Gespräche so lebendig und vielfältig, dass ich selbst kaum zum Probieren komme, weil ich alle Fragen beantworten will und dann schon wieder der Zeitplan drängt. Nach der Wahl einen ruhigen Moment mit einem Stück selbstgebackenem Apfel- oder Pflaumenkuchen mit Sahne, am liebsten zusammen mit meiner Familie genießen, das ist etwas, auf das ich mich sehr freue.

Welcher Punkt im Wahlprogramm Ihrer Partei liegt Ihnen besonders am Herzen? Warum?

Familien entlasten und Kinder fördern. Als berufstätige Mutter dreier Kinder weiß ich, welchen Herausforderungen sich Familien stellen müssen und wo es Spielraum gibt, ihnen das Leben zu erleichtern. Mit Punkten wie mehr bezahlbarem Wohnraum, weniger Steuerlast und mehr Unterstützung bei Betreuung und Pflege will ich Familien helfen.

Wenn Ihr Leben verfilmt werden würde, welcher Schauspieler sollte Sie verkörpern?

Oh je, ich kann mir keine Film-Biografie über mein Leben vorstellen. Es gibt so viele andere wunderbare Geschichten, die man erzählen sollte. Wenn es denn sein muss, wünsche ich mir vor allem eine Schauspielerin, die eine starke Persönlichkeit und Ausstrahlung hat, wie Hannelore Hoger, Iris Berben oder Meryl Streep.

Mit welchem Prominenten würden Sie gern mal essen gehen und sich eine Stunde ungestört unterhalten?

Nur mit einem? Es gibt so viele. Ich hätte mich immer gern einmal ungestört mit Loriot unterhalten. Er hatte eine sehr klare Sicht auf Dinge und ein feines Gespür für den Witz im Alltag. Viel lernen könnte ich auch von Hans Sarpei, der mit drei Jahren mit seinen Eltern aus Ghana kam, Profifußballer und dann regelrecht Kultfigur wurde.

Wer ist der besserer Kanzler? Merkel oder Schulz? Und warum?

Ganz klar Frau Dr. Merkel. Sie bringt jahrelange Erfahrung auf nationalem und weltpolitischem Parkett mit und weiß, wie man Menschen und Themen für unser Land „bewegt“. Ich bewundere sie für ihre unaufgeregte Art und ihren kühlen Kopf, ihren enormen Einsatz, ihr Wissen, egal um welches Thema es geht. Dass sie dabei auch noch „Mensch“ bleibt, macht sie sympathisch.

Wie würden Sie unentschlossene Wähler von Ihnen und Ihrer Partei überzeugen?

Ich weiß, was in der Region zählt, dazu gehört beispielsweise Familien stärken, ausreichend bezahlbaren Wohnraum schaffen, elementare Versorger wie Apotheken, Ärzte oder Lebensmittelläden erhalten sowie Breitband und Mobilfunk als zentrale Grundlagen für unsere Zukunft weiter ausbauen. Damit kümmere ich mich nicht nur um das, was für uns vor Ort wichtig ist, sondern vertrete als Abgeordnete gleichzeitig viele der Punkte, für die sich die CDU stark macht.

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