Holbein- und St.-Peter-Schule betroffen

Asbest im Boden von Grundschulen gefunden

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Diese Archivaufnahme zeigt, wie Handwerker im Juli in einem Flur, der den Übergang zwischen der St.-Peter- und der Holbeinschule ermöglicht, arbeiten. Damals war die Asbestbelastung offenbar noch nicht bekannt. 

Wildeshausen - Bei den Bauarbeiten während der Sommerferien wurde Asbest im Boden einiger Klassenräume und Flure der Holbein- und der St.-Peter-Schule in Wildeshausen gefunden, teilte die Stadt Wildeshausen am Freitagmittag mit.

Baudezernent Manfred Meyer versicherte auf Nachfrage unserer Zeitung: „Es gab und wird keine gesundheitlichen Folgen für die Schüler geben.“ Der Asbest sei gebunden gewesen. Und zwar in einer dünnen, etwa einen Millimeter dicken Kleberschicht unter dem Boden zweier Unterrichtsträume und Flure.

„Wir waren schon überrascht von dem Fund“, gestand Meyer. Es sei untypisch, mit Asbest versetzten Kleber zu verwenden. Der Stoff kann Krebs auslösen.

Nun ist eine Fachfirma damit beschäftigt, den Boden abzufräsen. Dazu wurden die betroffenen Räume staubdicht versiegelt. Die Handwerker laufen in entsprechenden Schutzanzügen umher. Da es sich um keine großen Mengen an schadstoffhaltigen Materialen handelt, halten sich die finanziellen Folgen laut Meyer in Grenzen.

Doch die Arbeiten können nicht zu Beginn des neuen Schuljahres in der kommenden Woche abgeschlossen werden. In Absprache mit der Schulleitung hat die Verwaltung daher Alternativen entwickelt. So sind zwei Klassenräume im Hort und einer in der Aula eingerichtet worden. Auch der Zugang zu den WC-Anlagen ist nicht mehr wie gewohnt möglich, da diese an einen der betroffenen Flure angrenzen.

„Dadurch kann die Aufnahme des Schulbetriebes in der kommenden Woche sichergestellt werden. Es wird aber zu Behinderungen und Einschränkungen zum regulären Schulbetrieb kommen“, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Die Arbeiten sollen bis Freitag, 24. August, beendet sein.

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