So ist eine bessere Unterscheidung im Gilde-Festzelt möglich / Zu Spitzenzeiten sind sieben Kassen parallel geöffnet

Armbänder erhalten Signalfarben

Ziehen beim Jugendschutz an einem Strang (v.l.): Mareike van‘t Zett, Sebastian Nietsch, Siegbert Schmidt, Jochen Meyer, Sunhild Lindemann, Manfred Wulf, Robert Wittkowski und Heinz Schevel.

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (dr) · Die farbigen Einlass-Bänder für das Gilde-Festzelt haben sich bewährt. Das stellten Wildeshauser Schützengilde, Jugend- und Ordnungsamt des Landkreises und Polizei gestern fest. Sie hatten sich im Wildeshauser Polizeikommissariat getroffen, um zu klären, wie auch in diesem Jahr der Jugendschutz an den Pfingsttagen in der Kreisstadt gewährleistet werden kann.

Aufgrund der überaus positiven Erfahrungen beim Gildefest im vergangenen Jahr wurde auch für dieses Jahr wieder ein Maßnahmenkatalog erarbeitet, der insbesondere den kontrollierten Zugang und den berechtigten Aufenthalt auf den Veranstaltungen regeln soll. An den jeweiligen Festtagen werden dazu unterschiedlich farbige Tanzbänder für die Zeltveranstaltungen eingeführt, und zwar aufgeteilt nach Gildemitgliedern und deren Ehefrauen, Besuchern über 18 Jahre, Besuchern  unter 18 Jahre sowie Besuchern unter 18 Jahre in Begleitung von Erziehungsberechtigten oder Erziehungsbeauftragten. „Jeder Erziehungsbeauftragte darf maximal einen Jugendlichen beaufsichtigen, erziehungsberechtigte Eltern selbstverständlich alle eigenen Kinder“, so Siegbert Schmidt von der Gilde. Dabei müsse der Jugendliche die schriftliche Erlaubnis des Erziehungsberechtigten  bei sich führen. Fehle diese Erlaubnis oder könne die Aufsichtsperson nicht innerhalb einer angemessenen Zeit erreicht werden, müsse der Jugendliche die Veranstaltung verlassen. Ein Formblatt kann auf der Internetseite der Gilde heruntergeladen werden oder ist am Kassencontainer erhältlich.

„Im Kassenbereich oder am Zelteingang erfolgt eine  Kontrolle der Personalausweise“, so Manfred Wulf, Vorsitzender des Öffentlichkeitsausschusses der Gilde. Deshalb bittet er die Mitglieder, permanent ihre Gildeausweise zur Kontrolle parat zu halten. Um dem großen Andrang in Spitzenzeiten Herr zu werden, sollen sieben Kassen gleichzeitig geöffnet sein. Die Besucher werden durch Absperrvorrichtungen geführt.

Der auch in diesem Jahr personell aufgestockte Sicherheitsdienst wird sowohl im Kassen- als auch im Eingangsbereich des Zeltes verstärkte Kontrollen von Rucksäcken durchführen. Im Festzelt selbst wird darüber hinaus permanent das Anwesenheitsrecht der Jugendlichen anhand der unterschiedlich farbigen Tanzbänder kontrolliert. Zur besseren Unterscheidung wurden besondere Leuchtbänder geordert. Ab 24 Uhr werden  die Jugendlichen unter 18 Jahren, die nicht in der berechtigten Obhut einer Aufsichtsperson stehen, per Durchsage aufgefordert, das Festzelt zu verlassen. Diesbezügliche Kontrollen werden ebenfalls durch den eingesetzten Sicherheitsdienst vollzogen.

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