Areal von „Schmidt-Sägewerkstechnik“ an der Harpstedter Straße verkauft/Investor aus Vechta wünscht sich Wohnbebauung

13000 Quadratmeter Gewerbeflächen wechseln Besitzer

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Auf dem früheren Gelände der Firma „Schmidt-Sägewerkstechnik“ könnte sich Investor Manfred Landwehr sehr gut attraktive Wohnbebauung vorstellen.

Wildeshausen - Ein 13000 Quadratmeter großes Gewerbegrundstück an der Harpstedter Straße in Wildeshausen hat weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit den Besitzer gewechselt, obwohl es um die darauf ansässigen Firmen in der Vergangenheit einigen Wirbel gegeben hatte. Möglicherweise wird es aber auch in der Zukunft noch verschärfte Diskussionen über die Nutzung des Areals geben, da es unterschiedliche Vorstellungen von Stadt und neuem Besitzer gibt.

Das Gelände ging am 6. Oktober nach einem Bieter-Wettstreit im Amtsgericht Wildeshausen an die Firma Landwehr Immobilien und Baubetreuung in Vechta. Der Verkehrswert wurde mit 525000 Euro taxiert, die aufgerufene Mindestsumme betrug jedoch nur 305000 Euro. Der Hammer fiel schließlich zugunsten von Landwehr bei 380000 Euro.

Das verkaufte Areal mit der Adresse Harpstedter Straße 44 ist in drei Stücke unterteilt. Unter anderem waren dort die Firmen „Sänger&Massierer“ (Insolvenz 2007) und „Schmidt-Sägewerkstechnik“ (Insolvenz Januar 2014) angesiedelt.

Besitzer Friedrich Schmidt hatte vor zwei Jahren gehofft, die Insolvenz abwenden zu können, indem er die Immobilie verkauft. Das Architekturbüro Hellmers aus Bremen hatte sogar eine Überplanung des im Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Twistringer Weg“ ausgewiesenen Areals angeregt. Ziel war es damals, aus dem eingeschränkten Gewerbegebiet ein allgemeines Wohngebiet zu machen, um dort Wohnbebauung zu ermöglichen. Dafür konnte sich die Politik in Wildeshausen aber nicht erwärmen, weil damit der Verkauf von Bauplätzen in der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme gefährdet worden wäre.

Investor Manfred Landwehr könnte sich aber genau das nun auch für die Zukunft vorstellen. „Die Lage ist gut“, sagt er und verweist auf die Innenstadtnähe sowie bereits vorhandene Wohnbebauung im Umfeld. Er habe aber bereits mit seinem Kreditinstitut geklärt, dass eine Verwirklichung Jahre dauern könnte. Bei dem attraktiven Preis habe er aber zugreifen müssen.

Am Freitag war Landwehr zu Gast im Wildeshauser Stadthaus. Über seine konkreten Vorstellungen, was er an der Harpstedter Straße plant, wollte er im Vorfeld noch nichts sagen.

dr

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