Architekturbüro „neun grad“ stellt Pläne für Wohn- und Geschäftshaus vor

Neue Gebäude am Marktplatz in Szene gesetzt

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So könnten die Gebäude nach den Vorstellungen des Architekturbüros „neun grad“ am Markplatz gestaltet werden.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Jetzt liegt erstmals eine Visualisierung des geplanten Einzelhandelsprojektes am Wildeshauser Marktplatz vor. Die überarbeiteten Planungen sollen am 18. Februar im Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt vorgestellt werden.

Die Wellen schlagen hoch in der Kreisstadt, seitdem ein Investor vor wenigen Monaten bekannt gab, dass er im Herzen der Stadt zwei Gebäude abreißen möchte, um deutlich mehr Fläche für Einzelhandel und Gastronomie zu schaffen. Der Bebauungsplan lässt das Projekt zu. Allerdings müsste die Stadt Wildeshausen das Einvernehmen für den Abbruch des Gebäudes erteilen. Die abschließende Entscheidung trifft die Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Oldenburg.

Der Bauherr hatte bereits Skizzen vorgestellt. Demnach plant er im Erdgeschoss des Gebäudes drei Verkaufsflächen zu je 561, 214 und 147 Quadratmetern sowie Fläche für Gastronomie in der Größe von 265 Quadratmetern. Das Gebäude wird eine Tiefgarage mit 44 Stellplätzen haben, die vom Gildeparkplatz mit einem Fahrstuhl erreicht werden können. In den beiden Obergeschossen können Wohnungen und Büroräume eingerichtet werden.

Seit einigen Jahren war die Projektplanungsgesellschaft Hofschröer aus Bremen in der Kreisstadt auf der Suche, um Areale für attraktiven großflächigen Einzelhandel zu finden. Im Rahmen der politischen Diskussion gab es allerdings in den vergangenen Monaten insbesondere von der UWG Kritik, dass in der Innenstadt keine weiteren Einzelhandelsflächen benötigt würden, da ohnehin genügend Leerstände zu beklagen seien.

Das linke der zwei abzureißenden Gebäude wurde zudem vom Architekten Bernhard Himmelskamp gebaut und gilt für manche Wildeshauser als schützenswert, obwohl es im Laufe der vergangenen Jahrzehnte deutlich verändert wurde.

Der Investor hatte zugesagt, das Haus zwar abreißen zu wollen, das neue Gebäude aber so zu erstellen, wie es früher einmal ausgesehen hat. Für die Visualisierung beauftragte er das Architekturbüro „neun grad“ in Oldenburg.

Schwierig könnte sich die Situation bei einem Neubau während des Gildefestes gestalten, da die Läden über Pfingsten nur sehr schwer zugänglich sind und die Hausbewohner eine Woche lang dem Lärm des Volksfestes ausgesetzt sein werden. Nach Angaben des Investors hat man diese Problematik aber im Blick.

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