Polizei soll im April 2021 von der Herrlichkeit an die Daimlerstraße ziehen

Arbeiten am Revier kommen voran

Laufende Arbeiten: Die Eingänge für die Zellen sind erkennbar. Die Kanalisation ist fertig.
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Laufende Arbeiten: Die Eingänge für die Zellen sind erkennbar. Die Kanalisation ist fertig.

Wildeshausen – Die Arbeiten am neuen Polizeirevier an der Daimlerstraße in Wildeshausen kommen voran. Wie die Beamten auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilten, wird diese Woche damit angefangen, den Anbau für den Gewahrsamsbereich zu errichten. Die Zellen werden sich von der Straße aus gesehen an der rechten Gebäudeseite befinden. Zumindest die Maueröffnungen für die Türen zu dem Bereich, in dem die Kriminellen irgendwann untergebracht werden, waren am Dienstag schon fertig. Es ist aber auch ansonsten noch einiges zu tun.

„In den vergangenen Monaten hat die Kernsanierung des Gebäudes begonnen, und die Arbeiten am Rückhaltebecken wurden abgeschlossen“, sagte Polizeisprecherin Melissa Oltmanns. Ein Besuch auf der Baustelle zeigte, dass die Arbeiten gut vorankommen. Aus dem Inneren des Baus kreischte beständig die Flex, während Arbeiter hin und her wuselten. „Momentan werden die für die polizeiliche Arbeit notwendigen technischen Voraussetzungen geschaffen“, so Oltmanns.

Das Gebäude in dem Gewerbegebiet stand lange Zeit leer und soll jetzt in eine moderne Dienststelle verwandelt werden. Dazu gehört zum Beispiel ein Empfangsbereich für Bürger im vorderen Teil, während weiter hinten Sachbearbeiter ihre Büros beziehen sollen. Insgesamt werden rund 100 Mitarbeiter an dem neuen Standort tätig sein.

Derzeit sind sie noch an der Herrlichkeit untergebracht – in Räumen, die schon seit Jahren nicht mehr den Anforderungen des Dienstes genügen. „Nach dem neuen Bauzeitenplan soll das Objekt im April 2021 an die Polizeidirektion Oldenburg übergeben werden“, sagte Oltmanns. Damit würde der Zeitplan knapp eingehalten werden, wonach die Arbeiten im ersten Quartal 2021 abgeschlossen sein sollten. Es wäre das Ende einer vermeintlich unendlichen Geschichte. Denn schon 2017 hatte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) angekündigt, dass die Beamten bald umziehen sollen. Vorher hatte die Standortsuche mehrere Jahre gedauert.

Stellt sich noch die Frage, welche Nachnutzung sich für das bald leere Revier an der Herrlichkeit ergibt. Nach dem Umzug „erfolgt die Veräußerung der landeseigenen Objekte an der Herrlichkeit 9, 11 und 15 durch den Landesliegenschaftsfonds Niedersachsen“, verweist Oltmanns auf eine weitere Behörde. In der Stadt Wildeshausen laufen schon lange Überlegungen, das gesamte Areal mit dem Projekt „Zukunft Stadtgrün“ aufzuwerten und zum Beispiel touristisch oder gastronomisch zu nutzen. Was aus dem ebenfalls zum Wildeshauser Revier gehörenden Gebäude an der Heemstraße 10 wird, ist ebenfalls noch nicht bekannt.

Von Ove Bornholt

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