Verwaltungssitz wird erweitert

Arbeiten am Kreishaus angelaufen

Hinterm Gesundheitsamt wurde der See verkleinert.
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Nördlich vom Kreishaus laufen Erdarbeiten.

Wildeshausen – Beim Kreishaus in Wildeshausen laufen aktuell Erdarbeiten für die Erweiterung des Verwaltungssitzes. Der Baustart hatte sich ein Stück weit verzögert, weil die beauftragte Firma auf einer Kampfmitteluntersuchung bestanden hat.

Die ist mittlerweile erledigt – wie erwartet wurden keine Bomben gefunden – sodass es weitergehen kann. Ab dem 20. September sollen die Arbeiten für die Pfahlgründung anlaufen, denn der Boden ist sehr feucht. Das Baugelände befindet sich genau wie das Kreishaus dort, wo früher ein Altarm der Hunte lag.

Aber das Architekturbüro kennt sich ganz gut mit der Lage vor Ort aus. Die Oldenburger Firma „Angelis und Partner“ war auch für den Bau des Kreishauses in den 1980er-Jahren zuständig, damals mit Gregor Angelis an der Spitze. Inzwischen ist mit Alexis Angelis die nächste Generation Architekten am Ruder. Das Unternehmen ist Baustellen dieser Größenordnung gewohnt. Es sei aber schon heraufordernd, parallel an zwei Stellen zu arbeiten, sagt die zuständige Architektin Sarah Buhrdorf. Geplant ist, dass südlich vom Bestandsbau sowie nördlich anschließend an das Gesundheitsamt zwei separate Anbauten errichtet werden. Beides soll zeitgleich fertig werden. Einen konkreten Endtermin gibt es noch nicht, aber die Verantwortlichen peilen das Frühjahr 2023 an – wenn denn alles glattgeht.

Es fehlen zurzeit Parkplätze

Erst einmal müssen Bohrungen vorgenommen werden, die dann mit Beton verfüllt werden. So soll der schwierige Untergrund genug Stabilität bieten. Dabei geht es bis zu einer Tiefe von 5,50 Metern. Wegen der vorbereitenden Arbeiten steht zurzeit eine Reihe von Parkplätzen nicht zur Verfügung, sodass zu den Stoßzeiten kaum noch etwas frei ist.

Beim Gesundheitsamt wurde der kleine See hinterm Kreishaus etwas verkleinert, in Absprache und mit der Billigung durch die Untere Naturschutzbehörde. Momentan befindet sich dort noch viel Regenwasser, das demnächst abgepumpt werden soll. Dann kann es auch an dieser Stelle weitergehen.

Für die Gesamtmaßnahme wird mit Kosten von rund 5,3 Millionen Euro kalkuliert. Die CDU hatte sich gegen die Erweiterung ausgesprochen und stattdessen auf Homeoffice und Telearbeit gesetzt. Aber aus Sicht der Verwaltung führte am Ausbau kein Weg vorbei. Das sah letztlich auch die Mehrheit im Kreistag so.

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