Anwohner diskutieren mit Bürgermeister über Krandelstraße

Wie verläuft die Kurve?

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Einiges zu klären hatten die Anwohner der Krandelstraße im Rahmen der Bürgermeistersprechstunde.

Wildeshausen - Wie soll die Kurve an der Krandelstraße gebaut sein, wenn die Feuerwehr dort bis zu sechs Mal im Jahr vom neuen Domizil aus zu Einsätzen fahren muss? Diese Frage beschäftigt die Anwohner – und noch einige Punkte mehr.

So gab es bei der Bürgermeister-Sprechstunde von Jens Kuraschinski vor dem Krandelbad am Montagabend regen Zulauf der direkten Nachbarn. In diesem Zusammenhang fanden viele Anwohner das von Hartmut Frerichs (SPD), Wolfgang Sasse (CDU) und Manfred Rebensburg (Grüne) zusammen mit der Feuerwehr entwickelte Konzept einer Straßenführung durchaus attraktiv. So soll die Krandelstraße vom Parkplatz des Wohnmobilstellplatzes leicht verbreitert werden und der Fußweg einem Mehrzweckstreifen weichen. Die Kurve wird näher zum Bad gezogen, damit der gesamte Bereich besser einsehbar ist.

Jörg Dohrmann, bei der Stadt für den Straßenbau verantwortlich, hat sich die Gegebenheiten schon genau angesehen. „Zwar liegt unter dem Gehweg eine Fernwärmeleitung, doch die dürfte keine Probleme machen“, sagte er vor dem Bauausschuss am Donnerstag. Da der Bereich für Fußgänger nicht ganz ungefährlich sei, schlage er die Installation von überfahrbaren Pollern vor. „Wenn die Feuerwehr da mehrmals im Jahr rüberfährt, ist das nicht so schlimm“, so Dohrmann. Gleichzeitig müssten sich aber alle anderen Verkehrsteilnehmer an den Pollern orientieren.

Sorgen macht den Anwohnern, dass viele Autofahrer auf der Krandelstraße von der Breslauer Straße kommend deutlich schneller unterwegs sind, weil die Straße verbreitert wurde. Auch in die andere Richtung seien insbesondere junge Kraftfahrzeugführer sehr schnell unterwegs. „Vielleicht können wir verkehrsberuhigende Maßnahmen einleiten“, überlegte Kuraschinski, der zudem anregte, im Herbst eine Anliegerversammlung durchzuführen. Dann, so der Bürgermeister, sei man mit viele Plänen schon deutlich weiter.

Verärgert zeigen sich einige Anwohner darüber, dass der Wall am Rande der Pagenmarsch mittlerweile voll mit Disteln bewachsen ist. „Die Samen fliegen jetzt hier in die Gärten“, lautete die Kritik. Zudem wundere man sich darüber, dass noch immer ein Stromkasten am Wall stehe, obwohl die Baustelle schon lange geschlossen sei. Weitere Kritik gab es an wild parkenden Autos vor dem Schwimmbad und nicht ausreichenden Flächen für Fahrräder. Kuraschinski versprach, sich um weitere Ständer für Zweiräder zu kümmern.

dr

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