Jäger Daniel Würdemann ist zu Gast im Kindergarten Sternschnuppe

Anfassen ist ausdrücklich erlaubt

Kindgerecht vermittelte Daniel Würdemann Wissen zu den Tieren des Waldes und zur Jagd. Die Kinder durften sogar ein Rehkitz-Präparat anfassen. Jagdhund Max wartete währenddessen bei Gruppenleiterin Angela Hödel auf seinen Einsatz.
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Kindgerecht vermittelte Daniel Würdemann Wissen zu den Tieren des Waldes und zur Jagd. Die Kinder durften sogar ein Rehkitz-Präparat anfassen. Jagdhund Max wartete währenddessen bei Gruppenleiterin Angela Hödel auf seinen Einsatz.

Wildeshausen – „Ich fresse gerne Mäuse, aber auch Frösche und Beeren. Mein Fell ist rötlich. Mein Schwanz heißt Lunte“, erzählt Daniel Würdemann. Schnell sind sich die Kinder einig: Gemeint ist ein Fuchs. „Oder ein Wolf“, äußert ein Junge leise seine Überlegung. „Das könnte auch sein“, bestätigt Würdemann. „Allerdings wäre ein Wolf deutlich größer und hat eher gräuliches Fell“, betont er und enthüllt das mitgebrachte Präparat eines Fuchses.

Würdemann vom Hegering Wildeshausen ist am Dienstagvormittag zu Gast im Kindergarten Sternschnuppe in der Kreisstadt und bringt den Kindern die Arbeit eines Jägers sowie Informationen über die Tiere des Waldes näher. Mitgebracht hat er dafür neben dem präparierten Fuchs auch ein Rehkitz sowie einen Frischling. Mit kleinen Rätseln zu jedem Tier schafft es Würdemann, die Kinder der Wale-Gruppe in seinen Bann zu ziehen. Aufmerksam lauschen sie, was der Jäger zu erzählen weiß. Nur beim letzten Tier fällt ihnen das Raten recht schwer. „Es lebt im Wald und in Maisfeldern. Das Fell ist sehr borstig. Das Lieblingsessen ist Mais, aber es stehen auch Eicheln, Würmer und Beeren auf dem Speiseplan“, waren die Hinweise. „Eine Hexe?“, mutmaßen die Kinder. Doch da muss Würdemann sie enttäuschen. Gemeint ist selbstverständlich das Wildschwein, und der Jäger enthüllt letztlich einen Frischling vor den Kindern.

Die einzelnen Tiere fühlen sich unterschiedlich an

Anfassen ist ausdrücklich erlaubt, und so dürfen die Kinder auch erleben, wie unterschiedlich sich die einzelnen Tiere anfühlen. „Ganz weich“, urteilt zum Beispiel die vierjährige Ylvi Lotta Balzer, nachdem sie das Rehkitz angefasst hat. Eher borstig hingegen fühlt sich der Frischling an, den die Kinder nach und nach vorsichtig berühren. Im zweiten Teil der Vorführung geht es für Kinder, Betreuerinnen und Jäger nach draußen. Jagdhund Max hat noch einen kleinen Auftritt. Aufgeregt wartet er an der Seite von Würdemann, bis die Kinder den Apportierdummy versteckt haben. Auf das Kommando „Apport“ macht er sich auf die Suche. Zwar ist das Versteck beim ersten Mal zu gut gewählt, doch im zweiten Anlauf klappt die Vorführung. „Bei diesem Dummy ist es so, dass er geruchsneutral ist. Da ist es für Max schwieriger, ihn zu finden“, erklärt Würdemann.

Der Jäger des Hegerings Wildeshausen steht auch für andere Kindergärten oder Gruppierungen zur Verfügung, die mehr über die Themen Jagd und Leben im Wald erfahren möchten. Zu erreichen ist er unter der Telefonnummer 0176/21188816.

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