Anbauten an bestehende Gebäude lehnen die Sozialdemokraten ab

SPD: Neuer Grundschulstandort erforderlich

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Die Sozialdemokraten zogen eine Bilanz.

Wildeshausen - Die SPD im Wildeshauser Stadtrat setzt weiterhin auf einen neuen Grundschulstandort in der Kreisstadt und möchte auf Anbauten an bestehende Grundschulen verzichten. Das machte die Fraktionsvorsitzende Evelyn Goosmann während der Mitgliederversammlung am Freitagabend im Hotel „Wildeshauser Hof“ deutlich. Durch die neuen Baugebiete mit jungen Familien, die fortschreitende Inklusion sowie die steigende Zahl von Flüchtlingskindern, die in Wildeshausen bleiben werden, sei der Bedarf für eine weitere Schule vorhanden. Gleichzeitig verwies Goosmann auf die „dicken finanziellen Brocken“, die auf die Stadt zukommen. Dazu gehörten neben der schwierigen Situation in den Grundschulen auch der Renovierungsbedarf an den weiterführenden Schulen, der Bau des Feuerwehrhauses und die Erneuerung der Holzhauser Straße.

Die Ratsfraktion stellt sich hinter die Absicht der Verwaltung, den Fachbereich Bau zu verstärken. Damit könnten Planungsleistungen selbst erbracht und Kosten verringert werden. Zudem könnte die Verwaltung mit mehr Fachkompetenz schneller und flexibler reagieren.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Axel Brammer berichtete aus der Arbeit in Hannover. Unter anderem verdeutlichte er noch einmal die Notwendigkeit der Inklusion und den damit verbundenen Wegfall der „Förderschule Lernen“. In der Diskussion darüber forderten einige Mitglieder, dass die Landesregierung die Voraussetzungen wie beispielsweise mehr Klassenräume und Lehrer dafür schaffen müsse. Vorher, so die Ansicht, dürften keine Förderschulen wie die Hunteschule geschlossen werden.

dr

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