Bürgermeister bedanken sich bei Maltesern

Auch an Heiligabend im Einsatz

Dank an die Malteser: Jens Kuraschinski und Antje Oltmanns übergaben einen Präsentkorb an Maren Hagelmann (Notfallsanitäterin), Georg Rehaag (Dienststellenleiter) und Thomas Schirowski (Notfallsanitäter, v.l.).
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Dank an die Malteser: Jens Kuraschinski und Antje Oltmanns übergaben einen Präsentkorb an Maren Hagelmann (Notfallsanitäterin), Georg Rehaag (Dienststellenleiter) und Thomas Schirowski (Notfallsanitäter, v.l.).

Wildeshausen – Einige Traditionen mussten in den vergangenen Monaten pandemiebedingt pausieren. Umso wichtiger war es dem Wildeshauser Bürgermeister Jens Kuraschinski und seiner Amtskollegin aus Dötlingen, Antje Oltmanns, bei den Rettungskräften der Malteser und der Polizei zu Weihnachten einen Dank für die geleistete Arbeit auszusprechen.

Die beiden Verwaltungschefs überreichten dem diensthabenden Personal am Heiligabend einen Präsentkorb mit zahlreichen Leckereien.

„Wie an anderen Tagen haben wir auch heute im Schnitt zwölf Einsätze“, bilanzierte Malteser-Dienststellenleiter Georg Rehaag. Notfallsanitäter Thomas Schirowski ergänzte: „Wir kommen gerade von einer Reanimation.“

Schirowski und Rehaag arbeiten seit rund 30 Jahren zusammen. Die Einsätze aus der Dienststelle in Wildeshausen stemmen die Rettungskräfte in Schichten mit jeweils fünf Personen. Jeweils zwei Diensthabende besetzen den Rettungswagen sowie den Notfallkrankentransportwagen, und eine Rettungskraft übernimmt zusammen mit dem Arzt aus dem Johanneum das Notarzteinsatzfahrzeug.

Gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Rettungsdienst

Die Malteser sowie der Bürgermeister und die Bürgermeisterin betonten die gute Zusammenarbeit. Dazu erinnert sich Kuraschinski gerne auch an gemeinsame Projekte, die konzeptionell erstellt worden sind. „Unsere Wünsche an die Kommunalpolitik werden gehört“, freute sich Rehaag.

Einen langen Wunschzettel haben die Rettungskräfte der Malteser nicht geschrieben: „Wir möchten gerne einfach wieder Hände schütteln und uns in den Arm nehmen, ohne uns Gedanken darüber machen zu müssen, dass wir das Virus nach Hause schleppen“, sagen sie.

Um den Heiligabend in der Dienststelle festlich zu gestalten, plante das Team ein gemeinsames Raclette-Essen. Auch wenn die Corona-Fallzahlen nicht vorweggenommen werden können, wurde Rehaag deutlich: „Im Januar wird es knallen.“ Gleichzeitig sieht der Dienststellenleiter den Landkreis Oldenburg recht gut aufgestellt: „Durch die hohe Impfquote bin ich hier dennoch entspannt.“

Um im Kampf mit der Pandemie weiter voranzukommen, haben die Malteser Test- und Impfteams aufgestellt. Sowohl für die Testungen als auch die Impfteams wird weiterhin Personal gesucht. Das obere Credo für die Rettungskräfte lautet jedoch: „Unsere Fahrzeuge müssen laufen.“ Dafür gibt es Notfallpläne, um immer einsatzfähig sein zu können.

Der weitere Weg führte Kuraschinski und Oltmanns zu den Polizisten an die Daimlerstraße in Wildeshausen. Dort haben die Ordnungshüter im Sommer ihre neue Dienststelle bezogen.

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