Klärendes Gespräch Ende Januar geplant

Ampelanlage: Weiter Prüfung am Westring

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Für Radfahrer und Fußgänger ist es zeitweise gar nicht so leicht, den Westring zu überqueren. 

Wildeshausen - Wann kommt endlich die geplante Ampelanlage an der Kreuzung Westring/Bargloyer Weg in Wildeshausen? Diese Frage stellt sich CDU-Ratsherr Jens-Peter Hennken ein Jahr, nachdem der zuständige Fachausschuss empfohlen hatte, dort eine sichere Querung für Fußgänger und Radfahrer zu ermöglichen. Er hat jetzt eine Anfrage an Bürgermeister Jens Kuraschinski formuliert und möchte wissen, wann mit einer Auftragsvergabe und Umsetzung der Baumaßnahme zu rechnen ist.

Die Mittel sind im Haushalt berücksichtigt. Da es sich beim Westring aber um eine Landesstraße handelt, müssen bauliche Maßnahmen mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr abgestimmt werden. Als Hennken am 20. August nach dem Sachstand fragte, war ihm signalisiert worden, dass eine weitere Verkehrszählung nötig ist. 

„Diese wurde laut Antwort der Stadtverwaltung am 4. und 5. September durchgeführt. Eine Abstimmung mit den beteiligten Fachabteilungen wurde seitens des Fachbereichs Stadtentwicklung, Bau und Umwelt für Oktober angekündigt. Der Fachbereich ging gemäß seines Schreibens damals davon aus, dass die Veröffentlichung der Ausschreibungsunterlagen noch im Oktober erfolgen kann“, teilt Hennken mit.

Abstimmungsgespräch für Ende Januar geplant

Fakt ist aber, dass es bislang noch keine Ausschreibung gibt – und das wohl auch noch dauern kann. Stadtpressesprecher Hans Ufferfilge verwies darauf, dass der Vorgang jetzt bei der Straßenbaubehörde des Landkreises Oldenburg bearbeitet wird. 

Dort teilte Heike Lüning auf Anfrage mit, dass es umfangreiche Prüfungen gegeben habe. Eine Ampelanlage sei schließlich immer ein deutlicher Eingriff in den Verkehr, der Auswirkungen vielfältiger Art habe. „Es ist nun für Ende Januar ein Abstimmungsgespräch mit allen Beteiligten geplant“, kündigte sie an. Danach könnte es zur Umsetzung von Maßnahmen kommen – wenn sie für erforderlich gehalten werden.

„Brenzliche Situationen“

Hennken sieht weiterhin die absolute Notwendigkeit für eine Ampelanlage. „Der Kreuzungsbereich Westring/Bargloyer Weg ist für alle Fußgänger und Radfahrer ein gefährlicher Bereich. So sind insbesondere Schüler gezwungen, die schlecht ausgeleuchtete, sehr schmale Querungshilfe zu nutzen, an der Autos und schwere Laster mit hoher Geschwindigkeit vorbeifahren. Auch linksabbiegende, aus dem Bargloyer Weg kommende Fahrzeuge sind oft gehalten, relativ kleine Lücken im Verkehrsfluss auf dem Westring zu nutzen, um überhaupt eine Chance zu haben, die Kreuzung zu passieren. Das gilt insbesondere zu den Stoßzeiten im Berufsverkehr. Ich habe selber brenzliche Situationen an dieser Kreuzung beobachten müssen.“ 

Aus seiner Sicht sei es dringend geboten, durch eine Ampelanlage für eine Entschärfung der Lage zu sorgen, bevor es zu Sach- oder gar Personenschäden komme. „So ist es für mich nur schwer nachvollziehbar, dass sich die Umsetzung des Ratsbeschlusses, eine Standard-Ampelanlage zu installieren, über eine so lange Zeit hinziehen muss“, betont der Christdemokrat. - dr

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