Polizei im Landkreis hatte am Wochenende einiges zu tun

Ampel umgefahren und betrunken auf der Autobahn

Auto und Ampel beschädigt: Die Unfallverursacherin verletzte sich hingegen nur leicht.
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Auto und Ampel beschädigt: Die Unfallverursacherin verletzte sich hingegen nur leicht.
  • Dierk Rohdenburg
    vonDierk Rohdenburg
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Wildeshausen – Eine umgefahrene Ampel in der Kreisstadt, ein stockbetrunkener Autofahrer auf der Autobahn in Wildeshausen und eine Vermisstensuche beschäftigten die Polizei an diesem Wochenende. Hier ein kleiner Überblick:

Vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls kam es am Sonnabend um 9.50 Uhr an der Einmündung Harpstedter Straße/Huntetor in Wildeshausen zu einem Verkehrsunfall. Laut Polizeibericht verlor dort eine 78-jährige Wildeshauserin die Kontrolle über ihr Auto und prallte gegen eine Ampel. Das Fahrzeug und die Ampel wurden stark beschädigt. Den Schaden beziffert die Polizei auf einen niedrigen vierstelligen Betrag. Die Frau wurde leicht verletzt.

Mit 3,3 Promille auf der Autobahn unterwegs

Stark betrunken war ein 39-jähriger Hamburger, den die Polizei in der Nacht zu Sonntag auf der Autobahn 1 in Höhe Wildeshausen kontrollierte. Gegen 0.10 Uhr hatte ein Zeuge einen Autofahrer in einem Renault Clio gemeldet, der in Richtung Osnabrück in unsicherer Fahrweise unterwegs war. Der Fahrer war laut Polizeibericht nicht in der Lage, den Beamten auf einen Parkplatz zu folgen. Erst nach der Ausfahrt Vechta hielt er auf dem mittleren Fahrstreifen der dreispurigen A 1 an und rettete sich auf den Pannenstreifen. Der Alkomat-Test ergab einen Wert von 3,3 Promille.

Der Fahrer sollte seinen Führerschein abgeben, besaß jedoch keinen mehr. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Ein Abschleppunternehmen holte den Wagen von der Autobahn.

Vermisster in der Frühe gefunden

Mit Erfolg konnte am Sonntag in der Frühe in der Gemeinde Ganderkesee die Suche nach einem 83-jährigen Mann abgeschlossen werden, die am Sonnabend gegen 17.50 Uhr begonnen hatte. Der Mann war letztmalig gegen 15.30 Uhr gesehen worden und leidet unter Vorerkrankungen. Nach der Vermisstenmeldung beteiligte sich ein Großaufgebot an Kräften unterschiedlicher Hilfsorganisationen an der Suche. Die Polizei war mit vier Streifenwagen beteiligt, auch etliche Kräfte der Feuerwehr engagierten sich. Zudem kamen Flächensuchhunde der Rettungshundestaffel aus Lemwerder und ein sogenannter Mantrailer (Spürhund) zum Einsatz. Die Drohnengruppe der Malteser von den Standorten Ganderkesee und Cloppenburg half ebenfalls mit. Der 83-Jährige konnte gegen 6.15 Uhr wohlbehalten aufgefunden werden, heißt es von der Polizei.

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