„Happy nJU Year“ in Altona

Junge Union diskutiert mit Elmar Brok und Barbara Otte-Kinast

In Altona: Elmar Brok (l.) und der JU-Landesvorsitzende Tilman Kuban. Foto: JU
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In Altona: Elmar Brok (l.) und der JU-Landesvorsitzende Tilman Kuban.

Altona – Zu Beginn des Europawahl-Jahres veranstaltete die Junge Union (JU) Niedersachsen an diesem Wochenende ihr „Happy nJU Year“ im Saal des Hotels „Gut Altona“. Als Ehrengast war der Europaabgeordnete der CDU, Elmar Brok, zu Gast bei der Nachwuchsorganisation der Christdemokraten. Er warb für eine neue Afrikapolitik der Europäischen Union und betonte, dass diese nicht nur Aufgabe von Caritas und anderen Wohlfahrtsorganisationen sei, sondern auch der Sicherheitspolitik.

Laut Pressemitteilung der Jungen Union diskutierten die Teilnehmer mit Brok zu verschiedenen europäischen Fragestellungen. So wurde nicht nur eine mögliche Erweiterung der EU besprochen. Brok zog auch ein positives Fazit der Griechenlandrettung: Diese hätte in weiten Teilen ihr Ziel erreicht. Manchmal müsse man eben etwas solidarisch mittragen, um Frieden zu schaffen, so der Christdemokrat.

Seit mehr als 25 Jahren gibt es den Jahresauftakt der JU Niedersachsen auf Gut Altona. 180 Teilnehmer waren diesmal zur Traditionsveranstaltung gekommen, um verschiedene aktuelle politische Fragestellungen zu diskutieren und sich mit Experten auszutauschen.

Im Seminar zum Umgang mit Cannabis stellte sich nach Angaben der JU vor allem heraus, dass die derzeitige Lage eine klare Positionierung nicht zulasse: Die Partei sieht weiterhin offene Fragen, zum Beispiel im Bereich der Verkehrstauglichkeit und möchte diese im Dialog klären.

Gemeinsam mit dem agrarpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann, fanden die Teilnehmer heraus, dass Klimaschutz und Landwirtschaft sich gegenseitig nicht ausschließen. Sie beklagten aber auch eine Abnahme des Zuspruchs der Bevölkerung zur Landwirtschaft.

Für junge Frauen wurde ein Seminar zu Tipps und Tricks für politische Newcomerinnen angeboten. Mit der Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast hielten die Teilnehmerinnen fest, dass sich junge Frauen untereinander mehr vernetzen, aber gleichzeitig auch ermuntert werden müssen, sich Ämter zuzutrauen. Eine Frauenquote lehnt die Mehrheit aber ab.

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