Wandel an der Straße „Lütjen Ort“

Alte Schmiede in Wildeshausen soll abgerissen werden

Die alte Schmiede an der Straße „Lütjenort“ in Wildeshausen soll abgerissen werden.
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Die alte Schmiede an der Straße „Lütjenort“ in Wildeshausen soll abgerissen werden.

Wandel an der Straße „Lütjen Ort“ in Wildeshausen: Die alte Schmiede soll abgerissen werden. Die Politik muss entscheiden, ob sie die Genehmigung erteilt.

Die alte Schmiede an der Straße „Lütjen Ort“ 6 in Wildeshausen soll abgerissen werden. Dafür braucht es allerdings die Zustimmung der Politik, denn das Gebäude in der Nähe des Stellmacherplatzes befindet sich Geltungsbereich „Stadtmitte“, für den eine Erhaltungssatzung gilt. Genehmigungen dürfen allerdings nur versagt werden, wenn die bauliche Anlage das Ortsbild prägt oder sonst von städtebaulicher, insbesondere geschichtlicher oder künstlerischer Bedeutung ist.

Das Gebäude weist einige Schäden wie Risse im Mauerwerk auf.

Die Gebäudesubstanz sei mit Blick auf die Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers abgängig, fasst die Stadtverwaltung dessen Sichtweise zusammen. Der Besitzer habe mitgeteilt, dass als Nachnutzung ein Wohnhaus geplant ist, ähnlich den gegenüberliegenden Gebäuden Burgstraße 22 und 24. Bei der Ausführung soll die Gestaltungsfibel der Stadt Wildeshausen berücksichtigt werden. Aufgrund der aktuellen Verteuerung am Rohstoffmarkt könne die Planung aber zurzeit nicht abgeschlossen werden. Deshalb würde zunächst ein Parkplatz entstehen – ähnlich wie beim Neubau an der Heiligenstraße.

Das Gebäude wurde über Jahrzehnte als Schmiede genutzt und weist schon eine gewisse Bedeutung auf, heißt es von der Stadtverwaltung in der Vorlage zur Sitzung des Bauausschusses am Mittwoch, 6. Oktober, ab 18.15 Uhr im Rathaus. Vor dem Hintergrund der Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers sei daher abzuwägen, ob dem Abriss zugestimmt werden soll. Der Landkreis Oldenburg hat sich als Untere Denkmalschutzbehörde allerdings dahingehend geäußert, dass dem Abbruch nichts entgegensteht, da das Gebäude weder eine geschichtliche, künstlerische, wissenschaftliche oder städtebauliche Bedeutung aufweist, noch eine erhaltenswerte Substanz ist und somit nicht als Bau- oder Kulturdenkmal einzustufen ist.

Perspektivisch soll ein Wohnhaus entstehen, das vom Stil her den gegenüberliegenden Gebäuden an der Burgstraße entspricht.

Die Lokalpolitiker haben bei einer Begehung kurz vor der Sitzung die Chance, sich selbst ein Bild von dem Gebäude und seinem Zustand zu machen.

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