Wildeshauser Treckerfreunde „Weiße Riede“ freuen sich auf neue Mitglieder

„Alte Maschinen am Leben erhalten“

An den alten Schleppern gibt es stets etwas zu tun. Heiko Marchewa (rechtes Foto stehend) mit seinem Vorgänger Fritz Hakemann. Fotos: Kreiszeitung/Archivfotos dejo

Wildeshausen - VON JOACHIM DECKER. Nicht die neuen hochmodernen, sondern vielmehr die Oldtimer-Schlepper sind die große Leidenschaft von Heiko Marchewa, erster Vorsitzende des Vereins Wildeshauser Treckerfreunde „Weiße Riede“. Nicht anders geht es seinen 14 Mitstreitern. „Genau so ist es. Ein wichtiges Anliegen unseres Vereins ist, die alten Maschinen am Leben zu erhalten. Immerhin sind sie ein Stück Zeitgeschichte der Landwirtschaft“, so Marchewa, der für Freitag, 1. März, zur Jahreshauptversammlung in die Gaststätte Peter Sander einlädt. Beginn ist um 19 Uhr.

Riesig freuen würde sich der Vorsitzende, wenn sich auch Nichtmitglieder einfinden, um sich über den Verein zu informieren. „Fakt ist nämlich, dass unsere Mitgliederzahl deutlich geschrumpft ist. Daher würden wir gerne einige neue Gesichter in unseren Reihen begrüßen“, betont Marchewa.

Interessierte hätten die Möglichkeit, ein Jahr lang ohne Mitgliedschaft an allen Veranstaltungen teilzunehmen. Dazu gehörten unter anderem das Osterfeuer, Maifahrt, Spargel- und Kohlessen sowie eine Weihnachtsfeier. Diese Clubveranstaltungen gingen gemeinsam mit den Partnern über die Bühne. „Während der nächsten Hauptversammlung besteht dann die Möglichkeit, dass diese Gäste in den Verein aufgenommen werden. Wichtig ist aber, dass die Chemie passt. Beide Seiten haben die Möglichkeit, eine Mitgliedschaft abzulehnen“, erzählt der Vorsitzende. Interessierte können sich jederzeit - auch unter der Telefonnummer 0173/2153493 - bei Marchewa melden, um Näheres zu erfahren.

Ein wichtiger Punkt im Vereinsleben ist die Teilnahme an den Oldtimer-Treffen. „Für uns sind diese Veranstaltungen stets wie ein Kurzurlaub. In der Regel fahren wir am Freitag los und kommen am Sonntag zurück“, erklärt Marchewa das Prozedere. Im Jahr seien es etwa 15 bis 20 Treffen, an denen sich die Treckerfreunde beteiligen: „Natürlich ist die Teilnahme an diesen Fahrten und an den anderen Veranstaltungen freiwillig. Jeder bestimmt für sich, was er mitmacht.“

Wie der Vorsitzende weiter erzählt, gibt es während der Treffen unter anderem auch einen Teilemarkt. „Zudem sind oft echte Raritäten zu sehen. Hinzu kommen interessante Fachgespräche mit den Mitgliedern anderer Vereine“, so Marchewa.

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