Bürgermeister Kuraschinski: „Es ist offen, wie es mit den Jubiläumsfeierlichkeiten weiter geht“

Alles kommt auf den Prüfstand

Das geplante Gastkönigsschießen ist nur eine von vielen bereits abgesagten Veranstaltungen. ArchivFoto: bor

Wildeshausen – „Wie es mit den Jubiläumsfeierlichkeiten weitergehen wird, können wir nach derzeitigem Stand noch nicht genau sagen“, sagt Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski angesichts der vielen Absagen wegen der Corona-Pandemie. Eigentlich wollte die Stadt dieses Jahr die Verleihung der Stadtrechte vor 750 Jahren mit mehreren Großveranstaltungen und vielen kleineren Events feiern. Doch der Coronavirus hat in der Gesellschaft zwischenzeitlich für deutliche Veränderungen gesorgt. Insbesondere sind bereits viele Termine abgesagt worden, damit die Ausbreitung verlangsamt wird.

Mit der Genealogiebörse, dem Stadtlauf, dem Wohlfühlfest und nun auch dem Partnerschaftstreffen und dem Gastkönigsschießen zum Gildefest mussten die ersten großen Veranstaltungen abgesagt werden, auf die die jeweiligen Institutionen und die Stadt Wildeshausen lange hingearbeitet haben, so Kuraschinski. Auch der Kulturkreis und die Jazzfreunde Wildeshausen hätten bereits Konzerte streichen müssen. Die Corona-Krise habe auch die durch die Mittelstandsvereinigung angedachten Planungen zu einer Stadtparty aufgrund der Planungsunsicherheit auf Eis gelegt.

„Alles hängt von den Entwicklungen in den kommenden Wochen ab. Wir hoffen natürlich, dass möglichst viele Veranstaltungen durchgeführt werden können, aber eben nur unter der Voraussetzung, dass für niemanden ein Gesundheitsrisiko besteht“, so der Bürgermeister. „Wenn wir zu der Entscheidung kommen, dass das Risiko zu groß sein wird, dann werden damit natürlich umzugehen wissen. Neben einer Verlegung einzelner Veranstaltungen in den Herbst 2020 müssen wir ebenso darüber nachdenken, Termine in das kommende Jahr zu verschieben“, gibt Kuraschinski einen Ausblick. Beispielhaft nennt er das bereits durchorganisierte Gastkönigsschießen zum Gildefest.

„Viele ehrenamtliche Akteure sind seit Monaten dabei, zusammen mit dem Stadtmarketing das Jubiläumsjahr besonders zu machen. Viel Arbeit wurde schon in die jeweiligen Aktionen gesteckt. Das wissen wir zu schätzen, und das werden wir auch bei unseren anstehenden Überlegungen berücksichtigen“, erklärt Birte Hogeback vom Stadtmarketing. In den kommenden Wochen sollte es eine Informationsveranstaltung geben, um die Planungen zum Festumzug vorzustellen. Da Menschenansammlungen derzeit nicht gestattet sind, kann hier zurzeit nicht gesagt werden, wann der Termin tatsächlich durchgeführt werden kann. Die Stadt bittet dafür um Verständnis.

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