Nach einer Übergangszeit werden Bußgelder fällig 

Alkoholkonsum in der Nordwestbahn verboten

Alkoholische Getränke müssen bald verschlossen bleiben.

Wildeshausen - Ab dem „Fahrplanwechsel“ am 11. Dezember ist der Konsum von Alkohol auf allen vier Linien der Nordwestbahn im Weser-Ems-Netz zwischen Osnabrück, Bremen, Wilhelmshaven und Esens nicht mehr gestattet. Passend zum Kramermarkt in Oldenburg und dem Bremer Freimarkt beginnt das Osnabrücker Unternehmen mit einer umfassenden Fahrgastinformation zu der Neuerung.

„Mit der Einführung eines Alkoholkonsumverbotes kommen wir dem Wunsch der überwiegenden Mehrheit unserer Fahrgäste nach“, erläutert Wigand Maethner, Bereichsleiter Marketing und Kundenservice. Eine vom Unternehmen durchgeführte Befragung der Fahrgäste hatte ergeben, dass 75 Prozent der Reisenden ein Alkoholkonsumverbot in den Zügen befürworten.

Die Nordwestbahn ist nach eigenen Angaben überzeugt davon, die Fahrt- und Servicequalität für ihre Fahrgäste dadurch noch weiter zu verbessern. „Von dieser Maßnahme versprechen wir uns mehr Sauberkeit und eine verbesserte Atmosphäre in den Zügen, ein größeres Sicherheitsempfinden für unsere Fahrgäste sowie einen Vorbildcharakter für mitfahrende Kinder“, benennt Maethner die Hauptargumente für die Einführung des Verbotes. Die Bahn geht bei der Einführung Schritt für Schritt vor. Bei Verstößen wird es zunächst keine Strafe geben; Servicemitarbeiter weisen die Fahrgäste darauf hin, dass der Alkoholkonsum in den Zügen nicht gestattet ist. Ab Februar wird dann ein Bußgeld von 40 Euro fällig. Bereits jetzt weisen Plakate in den Zügen, Flyer sowie Anzeigen auf den Fahrgastmonitoren auf die Neuerung zum Fahrplanwechsel hin.

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