Postkartenmotive von 1900 bis in in die 70er-Jahre / Viele vergleichende Ansichten

Alfred Panschar bringt neuen Kalender mit Wildeshauser Motiven heraus

Mit dem neuen Kalender: Buchhändler Peter Gebhardt (links) und Heimatforscher Alfred Panschar.
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Mit dem neuen Kalender: Buchhändler Peter Gebhardt (links) und Heimatforscher Alfred Panschar.

„Ansichten aus Wildeshausen“ heißt der neue Kalender für 2022, den Heimatforscher Alfred Panschar herausgebracht hat.

Abgebildet sind 50 bis 60 Motive, die von 1900 bis in die 70er-Jahre reichen. Besonders interessant sind dabei die vergleichenden Aufnahmen. So ist zum Beispiel die Westerstraße kurz nach der Wende zum 20. Jahrhundert und dann etwa 70 Jahre später zu sehen. Auch das Rathaus mit Putz und ohne ist zu finden. Viele alte Wildeshauser dürften so manches bekannte Gebäude wiedererkennen.

Aber nicht nur das, auch Gildefest-Motive vom Gericht, Trommlern und Schützenbrüdern sind in dem Kalender untergebracht. Panschar, ein Spezialist für die Wildeshauser Geschichte, kennt viele abgebildete Personen noch mit Namen. So mancher Nachlass landet in seinen Händen.

Auf der Suche nach geeigneten Motiven hat sich Panschar erneut bei der Postkartensammlung von Peter Rykena bedient. Aus dessen Nachlass hatte Tochter Frauke Rykena dem Heimatforscher rund 500 Postkarten überlassen, die bereits im Panschar-Kalender für 2021 genutzt worden sind.

Es gibt schon Ideen für 2023

Aber der umtriebige Wildeshauser hat noch genug „Futter“ für eine weitere Ausgabe gehabt. Und es gibt schon ein paar Ideen für weitere Kalender. Buchhändler Peter Gebhardt, in dessen Gilde-Buchhandlung sowie bei „bökers am Markt“ der Kalender für 19,80 Euro verkauft wird, denkt dabei zum Beispiel an Kneipengeschichten mit Außenansichten der vielen Wildeshauser Lokale. Diese prägten lange Zeit die Wittekindstadt.

Gedruckt wurden viele der alten Postkarten in der Buchhandlung Löschen. Vermutlich erschienen sie meist in geringer Auflage. Viele wurden von Wildeshausern in die Kreisstadt geschickt. Panschars Lieblingsstück ist der Kantorsbogen neben dem Remter. „Wohl das meistfotografierte Motiv“, schätzt der Heimatforscher, der sich auch die Rückseite angeschaut hat. „Interessant ist, was die Leute geschrieben haben. Zum Beispiel die Karte von Melcher, vom Schuhaus, die er im Zweiten Weltkrieg nach Hause gesendet hat.“

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