Großzügige Warenpräsentation, breite Gänge und Wickeltisch

Aldi rechnet mit Neubau an der Harpstedter Straße in 2018

Der Markt an der Harpstedter Straße ist nach Einschätzung des Unternehmens Aldi nicht mehr zeitgemäß. - Foto: Rohdenburg

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Wenn alles glatt läuft, dann könnte das Einzelhandelsunternehmen Aldi für seinen Standort an der Harpstedter Straße in Wildeshausen das Baurecht für einen größeren Markt Ende des Jahres bekommen. Dann würde der alte Markt voraussichtlich im kommenden Jahr abgerissen und so schnell wie möglich ein deutlich größerer Discounter errichtet.

An zwei Stellen in Wildeshausen laufen die Planungen für Neubauten im Einzelhandel derzeit unter Hochdruck. So ist laut Bürgermeister Jens Kuraschinski der vorhabenbezogene Bebauungsplan „Neubau und Erweiterung Rewe“ als Vorentwurf in Arbeit und geht bald in die Beratung.

Ein Stück weiter ist bereits Aldi, denn dort wurden die Vorentwürfe schon vom Ausschuss angenommen, und nun gibt es die Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange.

Seit 2006 betreibt Aldi am Standort Harpstedter Straße seinen Markt mit einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern in der bekannten Filialstruktur. Seit 2014 verfolgt Aldi jedoch ein neues Konzept. Deshalb ist beabsichtigt, den vorhandenen Markt an der Harpstedter Straße durch eine neue, zeitgemäße Immobilie zu ersetzen.

„Hierbei soll auch dem gestiegenen Flächenbedarf Rechnung getragen werden, womit eine zukünftige Verkaufsfläche von 1 200 Quadratmetern angestrebt wird. Grundsätzlich kann der Markt auf der vorhandenen Grundfläche neu errichtet werden“, so Longinus Flenker, Bevollmächtiger für Immobilien und Expansion bei Aldi, auf Nachfrage.

Die aktuellen Filialtypen sollen einen hohen Grad an Bauteil-Elementierung in möglichst standardisierter Bauweise aufweisen. Dabei soll eine zeitgemäße Materialauswahl ebenso prägend sein wie ein hoher Anteil an transparenten Fassadenflächen. 

So soll der neue Markt an der Harpstedter Straße aussehen, wenn die Baugenehmigung erteilt wird.

Energetisch optimierte Gebäudehüllen und der konsequente Einsatz von erneuerbaren Energien sollen eine nachhaltige Bewirtschaftung sicherstellen. Viel mehr dürfte die Kunden aber interessieren, dass die Regale niedriger, die Gänge breiter und das Angebot an Frischewaren größer werden soll. Aktuelle Neuerungen im Flächenkonzept sehen zudem ein Behinderten/Besucher-WC nebst Wickeltisch vor. Für das erhöhte Frischeangebot sind zusätzliche Kühlräume erforderlich, und im Bereich der Backwaren sollen neue Wege der Backvorbereitung beschritten werden.

Das Planungsbüro NWP wird dem städtischen Bauausschuss schon bald die neuen Pläne für eine Änderung des Bebauungsplanes vorlegen. Die grundsätzliche Bereitschaft für die Erweiterung hat der Wildeshauser Rat ohnehin schon signalisiert. Während des Neubaus gibt es dann lediglich eine Aldi-Filiale an der Dr.-Dürr-Straße in Wildeshausen. Diesen Standort möchte der Discounter am liebsten zeitnah verlassen. Der Antrag auf einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan am Westring ist aber noch nicht einmal im Bauausschuss vorgelegt worden.

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