Neueröffnung im Juli 2019

Aldi plant Abriss nach Weihnachten

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Der Aldi-Markt an der Harpstedter Straße wird nur noch ein halbes Jahr stehen. Dann weicht er einem modernen Laden.

Wildeshausen - Der unterschriebene Durchführungsvertrag zwischen Stadt und Aldi für den Bau eines neuen Marktes an der Harpstedter Straße in Wildeshausen liegt seit Montag in der Zentrale des Unternehmens in Weyhe vor. Das teilte Longinus Flenker, Leiter Immobilien und Expansion bei Aldi, mit. „Aktuell bereiten wir den Bauantrag vor, der, wenn der Flächennutzungsplan vom Landkreis Oldenburg auf den Antrag der Stadt hin geändert worden ist, auch bearbeitet und beschieden werden kann. Wir hoffen auf eine Baugenehmigung im vierten Quartal dieses Jahres.“

Mit dem Abriss und Neubau könnte der Einzelhandelsriese nach dem Weihnachtsgeschäft im ersten Quartal 2019 starten. Eine Wiedereröffnung wäre bereits im Juli möglich. Der neue Markt soll eine Verkaufsfläche von 1 200 Quadratmetern haben und das moderne Ladenkonzept des Discounters verwirklichen. Dazu gehören breitere Gänge mit niedrigeren Regalen. Auf dem Dach des Marktes soll eine Fotovoltaikanlage einen Teil des benötigten Stroms umweltfreundlich erzeugen.

Für etwa ein halbes Jahr gäbe es dann in Wildeshausen nur einen Aldi-Markt an der Dr.-Dürr-Straße. Ein Zustand, der später ohnehin denkbar wäre, denn der Mietvertrag für den Discounter läuft an dieser Stelle nur bis zum Sommer 2020. Er wurde von dem Unternehmen vergangenes Jahr um drei Jahre verlängert.

Eigentlich würde Aldi gern an den Westring ziehen

Wie berichtet, möchte Aldi schon lange an den Westring, wo die Attraktivität deutlich größer ist. Das ist jedoch nicht mit dem Einzelhandels-Entwicklungskonzept der Stadt vereinbar, das weitere Flächen für Lebensmittelgeschäfte ausschließt – zumindest so lange, wie das Sondergebiet für Einzelhandel an der Dr.-Dürr-Straße bestehen bleibt.

„Bezüglich der Neuaufstellung des zweiten Marktes in Wildeshausen sind wir weiterhin auf der Suche nach einer für uns passenden Möglichkeit“, teilte Flenker mit. „Leider ist es uns und anderen hier bisher nicht gelungen, trotz meines Erachtens mehrfach guter Ansätze, aus verschiedenen Gründen hier die politische Mehrheit für unser Anliegen zu gewinnen.“ - dr

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