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Schließt Aldi an der Harpstedter Straße kurzzeitig? „Brauchen Zufahrt für Kraftfahrzeuge“

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Von: Dierk Rohdenburg

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Die Harpstedter Straße bekommt bald einen neuen Asphaltbelag.
Die Harpstedter Straße bekommt bald einen neuen Asphaltbelag. © dr

Wildeshausen – Die geplante Sperrung der Harpstedter Straße in Wildeshausen für den Durchgangsverkehr in den Sommerferien erhitzt weiter die Gemüter. Aldi könnte sogar für ein paar Tage schließen, weil keine Autos auf den Parkplatz kommen.

Viele Anwohner befürchten wegen der Straßensanierung weite Umwege. Unmittelbar betroffen von der Maßnahme ist auch der Discounter Aldi. Bislang, so der Regionalverkaufsleiter Timo Schwania, habe man von der Baustelle nur aus Presseberichten erfahren. „Die Stadt oder die Landesbehörde haben uns noch nicht informiert“, kritisiert er. Der Discounter müsse aber langfristig planen und wisse nun überhaupt nicht, wann der Markt noch mit dem Auto erreichbar sei.

Massiver Umsatzeinbruch befürchtet

Die Anfahrt mit einem Kraftfahrzeug ist laut Schwania entscheidend für den Einzelhändler. Kaum jemand, so stellte er am Freitag in einem Gespräch fest, würde seinen Wocheneinkauf zu Fuß mit dem Rucksack oder mit dem Fahrrad transportieren. „Wir befürchten einen massiven Umsatzeinbruch“, kritisierte der Aldi-Verkaufsleiter. Das Unternehmen müsse sich rechtzeitig mit der Touren- und der Personalplanung auf die neue Lage einstellen. Wenn die Filiale nicht mit dem Auto erreichbar sei, müsse man sie vielleicht zeitweise sogar schließen.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) in Oldenburg hatte darauf hingewiesen, dass bestimmte Bereiche an der Harpstedter Straße für den Kraftfahrzeugverkehr über etwa zwei Tage nicht erreichbar sein werden, weil dort die Asphaltdecke abgefräst, der Haftgrund oder der neue Belag aufgetragen werden müsse. Man habe die Bauabschnitte in Absprache mit der Stadtverwaltung und dem Bauunternehmen schon so eingeteilt, dass es möglichst wenige Einschränkungen gibt, teilte die NLStBV mit. Ansässige Betriebe müssten die Behinderungen akzeptieren.

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