Neuer Markt soll im Herbst stehen

Aldi-Abbruch an der Harpstedter Straße hat begonnen

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Der alte Aldi-Markt wird vor dem Abriss entkernt.

Wildeshausen – Nun geht es ganz schnell. Nachdem das Unternehmen Aldi rund zweieinhalb Jahre auf die Baugenehmigung für einen Neubau an der Harpstedter Straße in Wildeshausen gewartet hatte, haben in dieser Woche die Abrissarbeiten begonnen. Geplant ist eine deutliche Verkaufsflächenerweiterung des Marktes auf 1200 Quadratmeter.

Den Antrag auf Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes hatte das Unternehmen im Herbst 2016 gestellt. Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens hatte es jedoch einige Einwendungen – unter anderem von der Industrie- und Handelskammer sowie der Nachbargemeinde Harpstedt – gegeben. Sie äußerten Kritik daran, dass der Markt negative Auswirkungen auf andere Einzelhandelsstandorte haben könnte. Schließlich wurde das Niedersächsische Landesraumordnungsprogamm neu aufgestellt, was eine Ergänzung des Einzelhandelsentwicklungskonzeptes der Stadt Wildeshausen erforderte. Vor einem Monat gab es dann die Baugenehmigung.

Bis Ostern wurde an der Harpstedter Straße noch regulär verkauft. In der Woche nach dem Fest räumten die Mitarbeiter den Warenbestand aus, sodass nun die Abrissbagger zum Einsatz kommen.

Für knapp ein halbes Jahr hat Wildeshausen damit nur einen Aldi-Markt an der Dr.-Dürr-Straße. Er wurde vor wenigen Wochen noch einmal modernisiert und ist jetzt bis 21 Uhr geöffnet, da deutlich mehr Kunden erwartet werden.

Neueröffnung für November geplant

„Wenn alles gut läuft, können wir an der Harpstedter Straße im November wieder öffnen und große Teile des Weihnachtsverkaufs im neuen Geschäft mitnehmen“, hoffte Longinus Flenker, Leiter Immobilien und Expansion bei Aldi, nach Erteilung der Baugenehmigung.

Der neue Markt hat dann eine Grundfläche von rund 1 500 Quadratmetern inklusive Lagerräumen. Zum neuen Ladenkonzept gehört auch eine riesige Fotovoltaikanlage mit annähernd 1 400 Quadratmetern Fläche auf dem Dach. Mit einer neuen Haus- und Kältetechnik möchte sich das Unternehmen weitgehend unabhängig von fossilen Brennstoffen machen. Zum neuen Ladenkonzept gehören breitere Gänge, tiefere Regalhöhen, eine Kundentoilette sowie ein deutlich größeres Backwarensortiment mit offen einsehbaren Backöfen. 

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