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Aktuell 1.600 Corona-Infizierte im Landkreis Oldenburg

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Von: Dierk Rohdenburg

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Die Zahl der Infektionen steigt weiter nahezu ungebremst im Landkreis Oldenburg.
Die Zahl der Infektionen steigt weiter nahezu ungebremst im Landkreis Oldenburg. © dpa

Wildeshausen – Gegenüber Montag wurden im Landkreis Oldenburg 341 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert.

Besonders viele positive Tests gab es in den 24 Stunden in Wildeshausen (76) und Großenkneten (63). Aber auch in Hatten (57) und Ganderkesee (52) steigen die Zahlen deutlich. In Wardenburg gab es 46 registrierte Neuinfektionen, in Harpstedt und Hude je 16 sowie in Dötlingen 15.

Die Gesamtzahl im Landkreis Oldenburg beträgt damit 10.910 bestätigte Fälle inklusive genesener und verstorbener Personen einer Covid-19-Erkrankung. Somit gibt es aktuell 1.600 registrierte, mit dem Coronavirus infizierte Personen im Landkreis Oldenburg. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 1 725 Personen.

Wie in den vergangenen Tagen gibt es bestimmbare Cluster bei Infektionen in der Lebensmittelindustrie (58 Fälle) sowie bei Schülern und Jungen und Mädchen, die Kindertageseinrichtungen besuchen (378 Fälle). Die übrigen Infektionen sind diffus verteilt. Die kumulative Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis bei 1.197,3 pro 100.000 Einwohner (Vortag: 1.096,9). Den höchsten Wert verzeichnet derzeit die Gemeinde Großenkneten mit 1.516,19. In Wildeshausen liegt die Inzidenz derzeit bei 1.371,16, in Hatten bei 1.066,84, in Dötlingen bei 924,60, in Ganderkesee bei 886,48, in Harpstedt bei 785,19, in Wardenburg bei 700,21 und in Hude bei 676,56. Lockerungen oder Verschärfungen gelten allerdings stets für den gesamten Landkreis. Insofern sind die kommunalen Inzidenzen nachrichtlich zu verstehen.

Es können nicht alle Corona-Infektionen nachverfolgt werden

Wegen der durch die Omikron-Variante hervorgerufenen sehr hohen Fallzahlen ist es für das Gesundheitsamt des Landkreises Oldenburg aktuell nicht möglich, alle Corona-Infektionen und Kontaktpersonen nachzuverfolgen.

Personen, bei denen ein positiver Selbsttest oder PoC-Antigen-Schnelltest vorliegt, sind nach der Niedersächsischen Absonderungsverordnung verpflichtet, sich zunächst in häusliche Absonderung zu begeben. Sie sind zudem gehalten, unverzüglich einen PCR-Test zur Abklärung vornehmen zu lassen. Die Pflicht zur Absonderung gilt auch ohne eine Anordnung des zuständigen Gesundheitsamtes.

Nachweislich durch einen PCR-Test positiv getestete Personen finden auf der Homepage der Kreisverwaltung ein Onlineformular zur Meldung ihrer Erkrankung. Dies gilt nicht für Schnell- oder Selbsttests. Darüber hinaus stehen Informationen zu den Verpflichtungen im Rahmen der Niedersächsischen Absonderungsverordnung online, beispielsweise die Einbindung in die Kontaktermittlung und dass Haushaltsangehörige und enge Kontaktpersonen selbst benachrichtigt werden müssen. Wichtig sind somit das Einhalten der häuslichen Isolation, das Informieren der Kontaktpersonen und das Melden der Kontakte an das Gesundheitsamt.

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